Am 02. und 03. Februar wird wieder im O-Schatz-Park geboxt. Am 02.02. geht es um 14:30 Uhr und am 03.02. um 10:30 Uhr zur Sache! 👍🥊

Veranstaltungsstätte :

Oschatz – Park Freiherr von Stein Promenade 1c                   

04758 Oschatz

Was erwartet die Boxfans 2019? Welche Top-Fights müssen kommen, welche Talente stehen vor dem Durchbruch und wer wird der nächste deutsche Superstar? In einem großen BOXSPORT-Spezial beantwortet die neue Ausgabe die zehn wichtigsten Fragen für das kommende Boxjahr.

Außerdem: Marco Huck im großen Exklusiv-Interview! Der Ex-Weltmeister verrät seine Pläne und wie er im Schwergewicht an die Spitze kommen will. Dazu: Triumphe, Niederlagen, Dramen – Der große BOXSPORT-Jahresrückblick 2018. Plus jede Menge Analysen, Ranglisten, Kampfreports und vieles mehr.

Bei den Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaften der U 18 in Köln war der Boxverband Sachsen mit 5 Sportlern vertreten.

Artur Orlov (BC Chemnitz 94) konnte seinen Titel aus dem Vorjahr leider nicht verteidigen und musste sich mit der Silbermedaille zufriedengeben. Diesmal eine Gewichtsklasse höher boxend (bis 56 kg), zeigte Artur laut dem leitenden Bundestrainer Andreas Schulze trotzdem eine gute Turnierleistung. Immerhin musste der Chemnitzer viermal in den Ring. Im Achtelfinale tat sich Orlov noch schwer gegen Filipe de Sousa (ASV Landau/SW) und gewann knapp mit 3:2 – Punkten. Eine deutliche Steigerung von Orlov konnte man dann im Viertelfinale gegen Gammal Cramer (Power House Gym Hannover) sehen, den er mit 5:0- Punkten schlug. Der Halbfinalkampf gegen Franklyn Dwomoh (SV Marburg/HE) war dann nahezu perfekt, denn er ließ dem Deutschen Meister drei Runden mit langen Einzelschlägen und geschickten Meidbewegungen keine Chance und gewann souverän mit 5:0- Punkten. Im Finale gegen Rasul Hamad (K&L Boxnation Düren/NRW) fand Artur überhaupt keine Einstellung und musste sich gegen den clever, aber auch teilweise unsauber boxenden Teilnehmer der Europameisterschaften mit 0:5 geschlagen geben.

Alexander Kozlenko (BC Chemnitz 94) verlor im Viertelfinale (bis 49 kg) gegen Alexej Schäfer (TuS Gaarden /SH) nach einer soliden Leistung mit 0:5-Punkten.

Im Halbweltergewicht (bis 64 kg) stand Martin Grohmut (BC Chemnitz 94) zunächst im Achtelfinale dem erfahrenen Nikolas Gorst (SV Pocking/BY) gegenüber und konnte ihn nach einer tadellosen Leistung mit 4:1-Punkten bezwingen. Im Viertelfinale boxte Martin gegen Arifi Alban (BC Traktor Schwerin/MV) und zeigte erneut einen sehr guten Kampf. Das Gefecht wogte hin und her und am Schluss entschieden sich die Punktrichter leider mit 3:2 – Punkten gegen den Sachsen. Eine ganz enge Entscheidung.

Im Weltergewicht (bis 69 kg) boxte Elham Jusofie (KSSV Zwickau) im Viertelfinale gegen den deutschen Vizemeister Dennis Klostermann (SKC Tabea Halle 2000). Nach einer verschlafenen ersten Runde steigerte sich der Zwickauer im weiteren Kampfverlauf, musste sich am Ende aber trotzdem mit 1:4- Punkten geschlagen geben.

In der ersten Runde des Mittelgewichtskampfes (bis 75 kg) dominierte Alex Ualikhan (Boxteam Oelsnitz/V.) seinen Gegner, Gabriel Miric (BR Hilden/NRW) fast nach Belieben. Ein Schlag auf die Schläfe zu Beginn der zweiten Runde beendete dann jedoch die Hoffnung auf eine Medaille für den Vogtländer, denn er musste ausgezählt werden.

Schade, nur eine Silbermedaille für den BVS, denn es hätten zumindest noch drei Bronzemedaillen mehr sein können.

Frank Hillmer – Sportwart Boxverband Sachsen

11 : 10 Ergebnis – eine Schlacht zwischen Liganeuling Bremerhaven und der Deutsche Ligainstitution, den Chemnitzer WÖLFEN

Das sonst so „zurückhaltende Chemnitzer Fachpublikum“ feuerte lautstark im Abschluss- Fight den Lokalmatador Philipp Gruner energisch an. Die WÖLFE Vorstände um Präsident Wolfgang Koß hatten deutlich gemacht, wir kämpfen in Liga 2 und dies soll der Entwicklung eigner sächsischer und Chemnitzer Boxsportler dienen. Nicht zu vergessen, die äußerst tolle Zusammenarbeit mit dem Stützpunkt Heidelberg. Der baumhohe Holländer Koemans passte somit nicht mehr ins WÖLFE Korsett. Die Neulinge aus Bremerhaven haben ihre Ligaplanung fast ausschließlich mit Legionären in Angriff genommen. Somit sind die Auffassungen vom Ligaboxsport sehr konträr.

Unser erfolgreichster WÖLFE Boxer Ronny Beblik startete erneut im ihn ungewohnten höheren Gewichtslimit. Younes Zaraa, einen Kopf größer, machte es dem Deutschen Serienmeister Beblik nicht einfach. Mit dem klaren Urteil konnten sich alle anfreunden und somit hatten wir WÖLFE einen soliden Auftakt.

Neu im WÖLFETEAM war Roberto Bajak. Als junger und unbedarfter Athlet konnte er alle 3 Runden für sich behaupten. Das Urteil zugunsten seines Gegners Mert Calisikan überraschte einige verwunderte Fachleute. Es sollte noch verrückter werden, der Kampf zwischen Jan Ualikhanov und Fidaim Brahimi fand in gewohnter Weise auf kämpferisch und strategisch- taktisch hohem Niveau statt. Ein sicher ungewollter aber ausgeführter schwerer Kopfstoß in Runde 3 von Fidaim brachte Jan in große Not. Mit welchem Power und Einsatz Jan jedoch die schwere Situation überbrückte und noch zielstrebiger zu Werke ging, Respekt und Anerkennung. Das Urteil fiel entsprechend anerkennend aus.
Im Weltergewicht konnte „Ali Dohier Vertreter“ Baran Akbuga eine kluge sportliche Gesamtleistung gegen einen extrem schlagstarken Carlos Angeles abliefern. Zur Pause stand es nun 7 zu 5 Punkte und mindestens 1 Siegleistung war noch notwendig für uns WÖLFE. Das Mittelgewichtsurteil fiel derart knapp aus, aber kein Sieg für uns WÖLFE. Fredi Knorpp gab wirklich alles. Sein Kontrahent Kevin Boakye boxte zwar sehr unsauber aber enorm kraftvoll sowie beindruckend. Nun musste unser Youngster Aram Aibyan ran und wie er dies tat. Aram stand nun bereits zum 4mal Georgy Gubeladze gegenüber.

Im Finale zur Jugend DM in Velbert im Juni konnte Aram gegen ihn Gold holen. Zur U21 IDM in Moers im Oktober verlor Aram gegen ihn das Duell. In Runde 1 in Chemnitz ging Aram 100 % ins Gefecht und man prophezeite ein ganz schnelles Ende zugunsten des Sachsen. Runde 2 und 3 fielen jedoch deutlich knapper aus und der Punktsieg für den Plauener Deutschen Jugendmeister war der Teamsieg für die WÖLFE. Nun kam erneut Stimmung und Jubel in die Boxarena im Sportcenter am Stadtpark. Philipp Gruner, der Deutsche Superschwergewichtsmeister von 2011, stellte sich kämpferisch und einsatzstark. Da der Teamsieg bereits feststand, ist dieses Urteil sicher diskutierbar aber steht nicht zur Disposition. Eine ganz tolle Leistung von Philipp war es allemal.

F A Z I T Ein schöner Mannschaftskampf mit verschiedenen Ausgangssituationen. Eine faire und sportliche Teamleitung, die Sportfreunde vom Weser BR Bremerhaven, den Fishtown Fighters. Die Glückwünsche für die WÖLFE durch die Bremerhavener sind nicht alltäglich. Sport verbindet halt und ist somit absolut gesellschaftsnötig. Hochwertiger und spannungsgeladener Boxsport in der Stadt Chemnitz.

Olaf Leib – BCC94