Artur Orlov – Internationaler Deutscher Meister

Von den Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaften konnte das fünfköpfige Team Sachsen einen kompletten Medaillensatz mitbringen.

Eine überragende und in dieser Deutlichkeit nicht unbedingt erwartete Leistung zeigte dabei der 16jährige Artur Orlov (BC Chemnitz 94) und gewann nach drei 5:0- Punktsiegen den Titel im Fliegengewicht . Seine technische Vielseitigkeit, aber auch seine Dominanz in allen drei Kämpfen war beeindruckend. Damit haben sich seine Chancen, im kommenden Jahr an den internationalen Höhepunkten des DBV teilzunehmen, wesentlich erhöht.

Im Mittelgewicht  konnte Aram Aibyan (Boxteam Oelsnitz/V.) seine Favoritenstellung im Viertel- und Halbfinale eindrucksvoll unter Beweis stellen. Das Finale verlief dann nicht optimal für den Vogtländer. Aram ließ seinen Siegeswillen etwas vermissen und unterlag dem sehr variabel boxenden Gegner nach Punkten.

Ali Dohier (BC Chemnitz 94) überzeugte im Achtel- und Viertelfinale des Weltergewichts mit jeweils einer starken boxtechnischen Leistung und verdiente sich seine Medaille zurecht. Das Halbfinale gegen den starken Berliner Meister verlief lange Zeit auf Augenhöhe, das Kampfgericht entschied sich schließlich leider zu Ungunsten von Dohier.

Für Marlon Schneider (SV Schwarzenberg) hätte die Auslosung nicht schlechter laufen können, denn er musste bereits im Achtelfinale des Leichtgewichts gegen den diesjährigen deutschen Juniorenmeister boxen. Obwohl der Erzgebirgler über drei Runden sein Potential zu 100 % abrief, hatte er letztendlich keine Chance.

Die einzige Enttäuschung in der Landesauswahl war Angelo Campo (MSV Bautzen 04), der im Bantamgewicht ohne jeden Siegeswillen und ohne Gegenwehr vorzeitig verlor.

Die Ergebnisse:

52 kg:  Artur Orlov S.n.P. 5:0 – Denis Schleicher (SC Colonia Köln/NRW)

S.n.P. 5:0 – Muslim Hussini (BAC Wolfenbüttel/NS)

S.n.P. 5:0 – Obeidolah Mirzaie (TV Bad Windsheim/BY)

56 kg:  Angelo Campo N.RSC 1. – Arian Cekicay (BC Traktor Schwerin/MV)

60 kg:  Marlon Schneider N.n.P. 0:5 – David Gevorkyan (BC Traktor Schwerin/MV)

69 kg:  Ali Dohier S.n.P. 5:0 – Konstantin Cernov (ASC Göttingen/NS)

S.n.P. 5:0 – Erik Brunner (BC Vorwärts Bielefeld/NRW)

N.n.P. 1:4 – Arman Hovanesyan (Hertha BSC/BE)

75 kg:  Aram Aibyan S.n.P. 5:0 – Noris Ukeh (Rot Weiß Stuttgart/BW)

S.n.P. 5:0 – Leonard Boyce (Motor Babelsberg/BB)

N.n.P. 0:5 – Tamirian Amkhadow (SV Brackwede/NRW)

Frank Hillmer – Sportwart BVS

SACHSENTEAM siegt erneut überzeugend

Drei ereignisreiche Tage zum Boxverband Sachsens Traditionsturnier

Sie laufen durch den Ring, umkreisen sich, die Hände zu Fäusten geballt. Jeder Schlag muss sitzen, jeder Treffer kann über Sieg oder Niederlage entscheiden. Die Mischung aus Adrenalin, Konzentration und dem Willen zu Gewinnen macht ihn aus, den Boxsport. Von Donnerstag bis Sonnabend konnten sich in Chemnitz wieder unzählige Sportler im Zweikampf messen. Beim 26. Internationalen Chemnitzer Boxturnier, kurz ICBT genannt, wurden auch in diesem Jahr wieder olympische Höchstleistungen gefordert.

Insgesamt zog es erneut 10 Mannschaften aus ganz Europa in die Sporthalle am Schlossteich. Mit dabei waren u.a. Boxteams aus den Chemnitzer Partnerstädten Tampere (Finnland), Lodz (Polen), Usti nad Labem (Tschechien) sowie internationale Mannschaften aus Apeldoorn (Niederlande) und aus Österreich. Aber auch von deutscher Seite herrschte rege Beteiligung. Junge Boxer/Innen aus Brandenburg, Baden-Württemberg, Thüringen, Nordrhein-Westfalen (Hamm) und natürlich aus Sachsen, stellten sich mit Feuereifer ihren Konkurrenten/Innen aus dem Ausland entgegen.

Drei Wettkampftage – Viertelfinale, Halbfinale und Finale – hatten die ambitionierten Faustkämpfer zu bewältigen. Natürlich alles unter dem Motto “Fit und fair durch Boxen”. Am Sonnabend trafen letztendlich 26 Boxer in einem nervenaufreibenden Finale aufeinander. Dabei konnte sich das sächsische Team besonders glücklich schätzen. Die 5 Nominierten Sachsen gingen mit 4 Siegen als bestes Team aus dem Turnier hervor. Während den Wettkämpfen gab es dahingehend eine Besonderheit, die das Publikum zu spalten drohte. Im 11. Kampf traten nämlich die beiden Sachsen Andrej Merzljakov und Manuel Jorde gegeneinander an. Es wurde geschrien, es wurde mit gefiebert. Nach einer wirklich spannungsgeladenen  Auseinandersetzung konnte der favorisierte und äußerst erfahrene Andrej Merzljakov letzten Endes den Sieg mit nach Hause nehmen. Für die beste Leistung des Turniers reichte das allerdings nicht. Diese besondere Auszeichnung ging in diesem Jahr an den 19-jährigen Österreicher Umar Dzambekov. Der Jungsporn Manuel Jorde vom LSP Chemnitz / Mittweida kämpfte 3 tolle Fights und erhielt den Ehrenpokal als „Bester Techniker“ des Turnieres, obwohl er knapp gegen Andrej dann im Finalkampf verlor. Der Pokal für die „Kämpferisch beste Leistung“ ging durch die Fachjury unter Leitung des Supervisors Frank Hillmer bewertet, nach Baden- Württemberg.

Aber auch außerhalb des Rings gab es wieder das ein oder andere Highlight.

Am Freitagabend luden die Ausrichter der Wettkämpfe, die Mitglieder des Boxclub Chemnitz 94, zum traditionellen Erfahrungsaustausch in das Fanlokal und Wirtshaus Kirschbaum ein. Zu diesem besonderen Anlass waren Funktionäre, Trainer, Kampfrichter, Sponsoren aber auch Delegationsbegleiter anwesend. Im Zeichen der Sportlichkeit wurde gemeinschaftlich das Ehrenbuch geöffnet, um zwei Vertreter des Boxsports zu würdigen: Lutz Antrag, Zeugwart des BCC 94 und Cem Dunar, langjähriger AIBA-3-Sterne Kampfrichter aus den Niederlanden. Wölfe Präsident Wolfgang Koß konnte bei der Ehrenreichung viel Zustimmung erhalten. Ein besonderer Dank geht dabei natürlich auch an die Familie Berkholz, für die wirklich ausgezeichnete Bewirtung der Gäste.

Beim “Wölfe-Fitness-Test” konnten sich dieses Jahr auch die kleinsten Boxer nach Herzenslust verausgaben. An mehreren Stationen wurden verschiedene Fertigkeiten wie Kondition, Ausdauer und Kraft auf die Probe gestellt. Von Seilspringen, über Standweitsprung bis hin zu Schlagtests wurde allerhand geboten. Das Prinzip, das schon zum Stadtfest etabliert worden war, erfreute sich auch diesmal wieder großer Beliebtheit. Am Ende des Tages ging natürlich kein Teilnehmer leer aus. Neben Urkunden und Medaillen wurden die besten Leistungen sogar mit einem Pokal und Sachpreisen geehrt.

Neben den boxaffinen Teilnehmern und Gästen aus Europa, zog es jedoch auch an den drei Wettkampftagen prominente Box-Freunde nach Chemnitz. Sowohl Markus Beyer (Ex-Weltmeister im Profiboxen), Jürgen Fanghänel (mehrfacher deutscher Amateurboxer mit Platzierungen bei Olympia, WM und EM), als auch Stefan Förster (zweimaliger EM-Gewinner) statteten den Chemnitzer Wölfen einen Besuch ab und wurden somit selbst Teil des diesjährigen ICBT. Mit großer Freude konstatierte Olaf Leib, der Präsident des Box- Verband Sachsen, seine Freude über die Anwesenheit dieser Boxsportidole.

Doch nach dem Turnier ist ja quasi vor dem Turnier. Denn die jungen Boxer/Innen, können sich jetzt keineswegs auf ihren Erfolgen ausruhen. In den folgenden Wochen bis Jahresende müssen sie wieder ran, zu Deutschen Meisterschaften in Cottbus, Moers, Köln und Lübeck. Bis dahin wird natürlich fleißig trainiert, damit man bei diesen wichtigen Ereignissen erneut über sich hinauswachsen kann. Die Stützpunkttrainer Mario Schulz und Renè Benirschke müssen gemeinsam mit Landestrainer Olaf Leib die richtigen Impulse setzen.

Wir wünschen allen Sportlern/Innen natürlich jetzt schon maximale Erfolge!

Benjamin Kahlert- Öffentlichkeitsreferent BC Chemnitz 94

Boxclub Chemnitz 94, Die WÖLFE in Kooperation mit dem Multimedia Team der Hochschule Mittweida

Erstklassigen, internationalen Boxsport direkt vor der Haustür? Das gibt es vom 21. bis 23. September beim Internationalen Chemnitzer Boxturnier in der Sporthalle am Schlossteich! Bereits zum 26. Mal messen sich Mannschaften aus ganz Europa – Teams aus Tschechien, Polen, Finnland, Österreich und den Niederlanden sind dabei. Natürlich steigt auch eine Auswahl von Boxerinnen und Boxern aus Sachsen in den Ring.

Boxen selbst ausprobieren!

Alle, die nicht nur zuschauen wollen, können am Finaltag des Internationalen Chemnitzer Boxturniers (Samstag ab 16 Uhr) auch selbst sportlich aktiv werden – beim Wölfe-Fitness-Test! Vor allem für die Kleinen gibt es abwechslungsreiche Stationen, an denen ihr euch mal richtig auspowern könnt. Ihr könnt euch beim Standweitsprung, Medizinball-Weitwurf oder einem Schlagtest beweisen. Und wenn ihr die Stationen erfolgreich absolviert, könnt ihr die Finalkämpfe mit euren Eltern sogar kostenlos besuchen.

Vorrunde und Viertelfinale: Donnerstag, 21.09. ab 18 Uhr
Halbfinale: Freitag, 22.09. ab 15 Uhr
Finale: Samstag, 23.09. ab 17 Uhr (Fitness-Test ab 16 Uhr)

Tickets gibt es im Vorverkauf beim Morgenpost-Treffpunkt (Rosenhof 11) und an den Wettkampftagen vor Ort.

Eintrittspreise im Vorverkauf:
Kombiticket: 25,00 € (ermäßigt 12,50 €)
Viertelfinale: 5,00 € (ermäßigt 2,50 €)
Halbfinale: 10,00 € (ermäßigt: 5,00 €)
Finale: 15,00 € (ermäßigt: 7,50 €)

Ermäßigt sind Schüler, Studenten und Schwerbehinderte. Für Kinder bis 16 Jahren ist der Eintritt frei. Am Finaltag freier Eintritt für Teilnehmer am Wölfe-Fitness-Test und deren Eltern.

Vom 6.-9. Juli 2017 reisten 3 junge Eliteboxer zum internationalen Nation Cup – Tim FRÖHLICH siegte mit kämpferischer Leistung im Halbschwergewicht

Wir haben vom 7. – 9. Juli mit einer sächsischen Mannschaft für Deutschland am Nationencup, sehr erfolgreich teilgenommen. Neben dem Gastgeberland Österreich mit zwei Mannschaften und Deutschland nahmen Norwegen, Kroatien, Tschechien und Ungarn teil. Es war ein hochkarätig besetztes Turnier, bei dem unsere jungen “Wilden”, Jan Ualikhanov, Manuel Jorde und Tim Fröhlich, einen hervorragenden Eindruck hinterlassen haben.

Die Auslosung fand am Freitagfrüh im Hotel statt, abends wurde das Halbfinale geboxt. Als erstes musste Jan im Gewicht bis 64kg ran. Sein Gegner, ein Norweger mit philippinischen Wurzeln versuchte von Beginn an Druck zu machen. Jan ließ in den ersten beiden Runden zu viele Aktionen des Gegners zu, erst in der dritten Runde machte er selbst genug Power und verbuchte diese für sich, außerdem erhielt der Norweger in dieser Runde noch eine Verwarnung. Deshalb kam es zu einer Splitt-Entscheidung, also Punktgleichheit. Somit mussten die fünf Kampfrichter nochmals den Sieger küren. Schade, Jan verlor äußerst knapp mit 3:2 Richterstimmen. Danach musste Manuel gegen einen guten Tschechen ran. Er boxte klug aus einer sicheren Deckung heraus und setzte immer wieder die nötigen Punkte, letztlich ein verdienter Punktsieg. Tim konnte an diesem Abend noch pausieren, da der gemeldete Ungar zurückgezogen hatte.

Jan Ualikhanov in Aktion

Am Sonntag wurden dann die Finals bestritten und auch die dritten Plätze ausgeboxt. Da sich der österreichische Gegner von Jan Ualikhanov im Kampf um den Einzug ins Finale verletzte, konnte sich Jan durch W.O. Entscheid den dritten Platz sichern. Manuel Jorde boxte im Finale gegen den starken Norweger Gedminas Mindaugas, der schon überzeugend das Halbfinale gegen einen starken Österreicher gewonnen hatte. Manuel boxte sehr konzentriert und es war ein Kampf bis zum Ende auf Augenhöhe. Die ersten zwei Runden konnte man dem Norweger geben, doch die dritte Runde entschied Manuel klar für sich, also insgesamt ein knapper Sieg für den starken Norweger, der am Ende des Turniers auch zum besten Boxer gekürt wurde. Jetzt musste auch Tim Fröhlich seine Nominierung rechtfertigen, wenn man auch seine Nervosität und fehlendes Distanzgefühl, durch die lange Wettkampfpause anmerkte. Doch er kam von Runde zu Runde immer besser in den Kampf und siegte am Ende verdient, übrigens wieder ein starker Norweger, die am Ende auch als beste Mannschaft geehrt wurde.

Manuel Jorde in der Offensive

Es war ein bestens organisiertes Turnier, wir fühlen uns immer wieder geehrt, wenn unsere sächsischen Talente sich mit den Talenten aus Europa messen können und vor allen Dingen so erfolgreich. Drei Teilnehmer, davon ein Turniersieg, ein zweiter und ein dritter Platz. Ein großer Dank gilt auch dem Betreuer Sven Dahl, der die Jungs hervorragend einstellte, mit all seiner Ringerfahrung von seiner sehr erfolgreichen Zeit als Aktiver.

 

Erik Zimmer – AIBA- Kampfrichter + Delegationsleiter

Erste internationale Medaille für eine “Sächsin” zu einer Europameisterschaft in der Verbandsgeschichte!

Einzige deutsche Medaille zu den Europameisterschaften bei der weiblichen Jugend in Bulgarien 2017

Trotz einer soliden und vor allem taktisch sehr klugen Leistung, musste eine sehr knappe Punktniederlage im Halbfinale gegen die Irin in Kauf genommen werden. Somit verfehlte Maxi das mögliche Finale denkbar knapp.

Die Turnierleistung von Maxi Klötzer – BC Chemnitz 94 – zu den Europameisterschaften in Sofia ist ein ganz überzeugendes Ergebnis, da MAXI

a) im 1. Jahrgang im Jugendbereich ist

b) eine äußerst starke Besetzung in diesen Limit erlebte

c) 2 anspruchsvolle Siegleistungen gegen starke internationale Konkurrentinnen organisieren musste und dies zudem nach längeren Verletzungszeiten nicht unbedingt zu erwarten war.

Heim- und Stützpunkttrainer Renè Benirschke konnte vor Ort die Betreuung übernehmen. Er war vom DBV als Co- Trainer nominiert und im Einsatz. Für das deutsche Auswahlteam war dies die einzige Medaille im Jugendbereich dieser EM weiblich. Dies unterstreicht zudem die besondere Wertigkeit dieses sportlich überzeugenden Erfolges.

Die zweite Sächsin, Emily Mauermann vom Roßweiner SV, enttäuschte in Bulgarien nicht. In einem anspruchsvollen Kampf musste sie ihrer starken Gegnerin knapp den verdienten Sieg überlassen. Sie hat sich für weitere Einsätze im deutschen Auswahlteam vorbildlich empfohlen. Emily ist ebenso im 1. Jugendjahrgang und wird 2018 bestimmt eine weitere Chance, nach den gezeigten Leistungen, erhalten.

Beide Boxerinnen trainieren am Landesstützpunkt Chemnitz als Deutsche Meisterinnen gemeinsam mit Sabine Fiedler und Santana Tomschke, die ebenso im deutschen Spitzenfeld unterwegs sind.

Olaf Leib – PRÄSIDENT / Landestrainer BV Sachsen

EM weiblich, Jugend 2017 in SOFIA – Kampf um Einzug ins Finale am Sonnabend

Wir sind weiter dabei. Bronze ist nun schon sicher. Die nächste Aufgabe wird aber kein Zuckerschlecken.

Unsere Maxi wird am Sonnabend (08.07.2017) um den Einzug ins Finale kämpfen. Aufgrund der bekannten Situation, dass sie der jüngere Jahrgang ist, kann sie “ohne” größeren Druck ins Wettkampfgeschehen gehen.

Im Anschluss die Worte vom Bundestrainer weiblich nach dem Vietrelfinale.

Sportlichst,
Olaf LEIB – BV Sachsen – PRÄSIDENT / Landestrainer

Europameisterschaft U-17 und U-19 weibl., 02.-10. Juli in Sofia/BUL

3. Wettkampftag

Ein Tag mit fast durchweg erfolgreichem Abschluss und Absicherung von 3 Medaillen durch Einzug in das Halbfinale.

Juniorinnen:

48 kg Sahika Bostan, NRW verliert gegen Jeyssa Marcel/FRA nach Punkten

„Hut ab“ vor der kleinen Sahika, die mit einer Kampferfahrung von nur insgesamt 5 Wettkämpfen die sehr starke Französin ständig unter Druck setzte. Ihre Gegnerin konnte sich nur mit Mühe den Angriffen entziehen und verstand es dann doch mit Gegenangriffen erfolgreich zu Punkten. Ein knappes Urteil.

60 kg Sophie Alisch, MV gewinnt gegen Gozde Nur Sonmez/TUR nach Punkten

Nach wenigen Sekunden beeindruckte Sophie ihre Gegnerin mit einem überraschenden rechten Cross. Kampfbestimmend im Rückwärtsgang, mit überraschenden Gegenangriffen, hatte sie ihre Gegnerin ständig unter Kontrolle.

Im Halbfinale trifft sie auf Nune Astrian/RUS am Samstag, 08.07.

63 kg Stefanie von Berge, NRW gewinnt gegen Viktoria Matesz/HUN nach Punkten

„Steffie“ verstand es ihre Kontrahentin mit variabler Beinarbeit und guter Führhand-Schlaghand-Kombinationen unter Kontrolle zu halten und sicherte sich somit den verdienten Einzug ins Halbfinale.

Nächste Gegnerin ist am Samstag, 08.07. die Ukrainerin Veronika Korets

Jugend:

48 kg Maxi Klötzer, SN gewinnt gegen Chrysoula Plea/GRE nach Punkten

Eine taktische Meisterleistung von Maxi, die es verstand ihre Gegnerin durch die Beinarbeit unter Druck zu setzen und mit geschlossenen Deckung die Gegenangriffe der Griechin zu blocken und erfolgreich ihre Konter durchzusetzen.

Halbfinale am Samstag, 08.07. gegen Caitlin Freyers/IRL

Mit freundlichen Grüßen

Roland Kubath

Emily Mauermann Roßweiner SV und Maxi Klötzer BC CHemnitz 94 sind ausgelost.
Nun heißt es gegen starke Gegnerinnen einen guten und soliden Einstand erkämpfen
und bestmöglich siegen. Die beiden Amazonen, trainierend am LSP Chemnitz, sind
aktuell guter Dinge und gehen laut Trainer Benirschke optimistisch ins Kampfgeschehen.

Sportlichst,

OLAF Leib – BV Sachsen – Präsident / Landestrainer

Europameisterschaft U-17 und U-19 weibl., 02.-10. Juli in Sofia/BUL

29 Nationen, 115 Juniorinnen, 111 Jugend-Boxerinnen

Auslosung

Juniorinnen:

48 kg Sahika Bostan, NRW – Jeyssa Marcel/FRA am 05.07., nachmittag

50 kg Nicole Sawazki, HE – Martina la Piana/ITA, heute 03.07., nachmittag

57 kg Emily Perthold, TH – Nikolina Cacic/CRO, 06.07., nachmittag (Freilos)

60 kg Sophie Alisch, MV – Gozde Nur Sonmez/TUR, 05.07., nachmittag

63 kg Stefanie von Berge, NRW – Viktoria Matesz/HUN, 05.07., nachmittag (Freilos)

 

Jugend:

48 kg Maxi Klötzer, SN – Hamide Yavuz/TUR, 04.07., nachmittag

51 kg Charlotte Hoffmann, BY – Volha Tserekhava/BLR, 04.07., abends

54 kg Marie Bachmaier, BY – Uladzislava Kalaskova/BLR, 04.07., abends

57 kg Emily Mauermann, SN – Giordana Sorrentino/ITA, 04.07., abends

64 kg Leonie Müller, BAWÜ – Arina Danilchyk/BLR, 04.07., abends

69 kg Alina Popp, BY – Natalia Barbusinska/POL, 04.07., abends (Freilos)