Wölfe unterliegen trotz guter Leistungen in Hanau mit 10:14

Die erwartet schwere Hürde kam im Auswärtskampf in Offenbach gegen die Hessen zu Stande. Bereits bei der Anreise waren unschöne Umfeldbedingungen zu überstehen, die Hanauer Verantwortlichen kamen in den Zugzwang, da ihre geplante Veranstaltungsstätte nicht passte. Am Treffpunktort waren gleich mal keine hiesigen Verantwortlichen auffindbar. An der nächsten Zwischenstation wurde nur gewogen, und das noch zeitverspätet. Anschließend ging es wieder fast 30 Kilometer weiter zur neuen Wettkampfstätte, der Trainingsstätte des Boxrings Hanau. Ansetzungen gab es keine, die Trainer bekamen vorerst Stehplätze, die Umkleidemöglichkeiten waren durch andere Sportler belegt und zudem sollten die vorgegebenen Sanitäranlagen in unserer Kabine vom Publikum mit genutzt werden. Jeweils nur 1 Paar Boxhandschuhe wurden gestellt und …!

Der Supervisor Holger Kußmaul wurde öfters um Hilfe gebeten, um einfachste Bedingungen durchzusetzen. Das Kampfgeschehen lief ordentlich und die Veranstaltung selbst passte. Unser Staffelkapitän Beblik hatte seine heftige Grippe noch nicht richtig überstanden, so war der Spanier Samuel Carmona einfach nicht besiegbar. Ein denkbar schwieriger Start für uns WÖLFE Team. Bereits im Federgewicht gelang der Anschluss, Dieter Geier boxte noch stabiler und angriffslustiger gegen U21 DM Younes Zarraa als in Chemnitz und gewann verdient. Im Gegenzug konnte jedoch Oliver Gomann den Spieß gegen Alexander Fengler umdrehen. Der favorisierte Hanauer Baryshnik überzeugte gegen unseren German Skilarov, der absolut nicht enttäuschte, ganz im Gegenteil. Mit seinen 18 Jahren war er sehr gut aufgestellt und boxte schon ordentlich mit. Nach Kampfpause war Marcel Orsinger einfach eine Wucht, seine physische Überlegenheit war deutlich sichtbar und seine Kampfbemühungen sehr ausgeprägt. Die Urteilsverkündung zugunsten von Nikitin verschlug nicht nur uns den Atem. Wieso und warum wir dieses Urteil so erlebten bleibt ein Rätsel. Andrey Merzlyakov hatte mit Meriton Rexhepi einen sehr starken Kontrahenten. Die Akribie im Nachsetzen und seine oft bewusst störende Führhand waren für den Sieg ausschlaggebend. Philipp
Freund konnte erneut hart und klar reinfeuern, eine Siegleistung war ihm erneut verwehrt. Der baumhohe Kazakis boxte variabler und somit erfolgreich. Die Kampfmaschine Abdoljabbar kam diesmal im offenen Schwergewicht, der erneut für Gruner eingesprungene Frank Leib versuchte seine Reichweitenvorteile geschickt zu nutzen. Eine Verletzung in Runde zwang das Trainerteam zur Aufgabe. Boxsportlich ein guter Kampfabend mit leichten Vorteilen für die Hessen. Zugleich ein wichtiger Ligakampftag für die Boxer im Ring.

Die Ergebnisse:
hanau2016

Nächster Kampftag:
LIGA HEIMKAMPF, Sonnabend 27.02.2016, 17 Uhr
Chemnitz, Sportcenter am Stadtpark
BC Chemnitz 94 – Hertha BSC Berlin

2. Box Bundesliga 2015/2016
-Heimkampf am Sonnabend, den 23.01.2016, 17 Uhr
-Sportcenter am Stadtpark, Badmintonhalle
Boxclub Chemnitz 94, Die WÖLFE – BR Hanau 09 13 : 11

WÖLFE- Box-Team überzeugt ganz nach dem Geschmack der vielen Fans am Ring

BERICHT

Der Einleitungsschülerkampf nach der Teamaufstellung ries gleich die anwesenden Fans voll mit. Eine Stimmung wie selten, bei den Nachwuchsrahmenkämpfen. Das erlebte Unentschieden entsprach vollends dem Kampfverlauf zwischen Munzer und Manzke.
Die angesagten Erwartungen an das Hanauer Boxteam erwiesen sich als 100 % richtig. Die Hessen stellten sich stark vor und wollten den über 450 Fans und Zuschauer in der Badmintonhalle des Sportcenters am Stadtpark beweisen, Tabellenplatz 1 ist in Hessenhand. Die Chemnitzer BOX WÖLFE hielten brutal dagegen, der umjubelte Team- Sieg konnte sich sehen lassen. Der Jahres- Auftakt konnte nicht besser gelingen für uns Chemnitzer. WÖLFE Kapitän Ronny Beblik sollte kalt überrascht werden, der international bekannte Kontrahent, extra aus Spanien eingeflogen, musste nach einer unsauberen Kampfhandlung bereits in Runde 1 das Segel streichen. Der Ringarzt Dr. Frank Fröhlich empfahl dem Ringrichter, nach dem frühzeitigen „Cut“, die Kampfhandlungen nicht fort zu setzen. Geier-ZarraaSomit wurde die Punktwertung ausgeführt, entsprechend dem Reglement. Das Federgewicht wurde sportlich betrachtet wieder stabiler aufgestellt werden. Der bereits im WÖLFE Team erfahrene Dieter Geier boxte alle 3 Runden siegorientiert. Trotz einiger möglicher Kraftdefizite (kürzlich auskurierte Erkältung) mobilisierte sich Dieter vehement, ganz große Anerkennung. Der Punktsieg war die verdiente Belohnung.

Unser Neuzugang im Leichtgewicht überraschte vollends die Hanauer. Der favorisierte Oliver Goman konnte dem „jungen Wilden“, Alexander Fengler in seinem 1. Männer- Elitekampf nicht Parole bieten. Ein mehr als verdienter Punktsieg von einem völlig souverän amtierenden Kampfgericht. Der erneut äußerst kurzfristig eingesprungene Halbwelterboxer David Asubonteng boxte 3 Runden einen zu starken Baryshnik. Der Heidelberger Stützpunktathlet kam als Favorit und ging als Sieger. Unseren David ist viel Dank und Anerkennung auszusprechen, sein Einsatz sicherte den wichtigen Antrittspunkt, am Donnerstag wusste er noch nichts von seinem Bundesligaeinsatz.

Die Pausenstimmung war gigantisch.

In den nächsten 4 Kämpfen mussten noch 2 Siege her, um den Spitzenreiter aus dem Sattel zu heben, sofort ging’s überzeugend los. Ein boxerisch klug agierender Arthur Krischanowski überraschte in Runde 2 den ebenso strategisch taktisch bestens aufgestellten Heidelberger Stützpunktkämpfer Stepan Nikitin. Diese Runde war ausschlaggebend und die neutralen Punktrichter aus Berlin, Brandenburg und Thüringen fällten ihr Urteil einvernehmlich. Erneut „ohne Wenn und Aber“ setzte sich unser Mittelgewichtler Andrey Merzlyakov kampfbetont und klug alle 3 Runden in Szene. Fahne MerzlyakovDer Sieg war ganz nach dem Geschmack der Boxsportfans am Chemnitzer Seilquadrat, die Wahl zum Boxer des Tages fiel folgerichtig mehrheitlich für Andrey aus.

Der Teamsieg perfekt, die Freude nahm ihren tollen Lauf und es herrschte in der Boxarena einfach eine gigantische Atmosphäre, Volksfeststimmung.

Die beiden Ringsprecher, Thomas Leibner und Frank Antal, hatten ihre Emotionen im Griff und weiter ging’s. Nach längerer Wettkampfpause verstand es der Zwickauer Philipp Freund das Fanpublikum bereits in Runde 1 von den Sitzen zu reisen. Ein spannungsgeladenes Gefecht entbrannte. Der uns bekannte Abdoljabbas feuerte aus allen Lagen, Philipp hielt gegen. Diese Schlacht und das hohe Niveau forderte jedoch Tribut. Die klaren Treffer mit dem Seitwärtshaken der Führhand erschütterten den Hanauer, brachten ihn aber nicht von seiner Marschrute ab. Famose Körperhaken erschütterten unseren „eigentlich Mittelgewichtler“ ebenso. Ein Raunen durchzog die Arena im Sportcenter am Stadtpark. Nach Punkten kippte der Kampf langsam, die spezielle Athletik und nötige Wettkampfhärte ist von Philipp noch auszuprägen. Eine kleine Nasenblessur wurde durch den Heimtrainer Frank Hillmer in Richtung Folgewoche erkannt und führte zur Aufgabe in Runde 3. Etwas Unverständnis herrschte bei Philipp für die Entscheidung, die sich noch als klug und ganz sicher als richtig erweisen wird.

Mit seinem Antrittspunkt konnte sich Trainersohn Frank Leib bereits im Dienste der Mannschaft erneut Bestens einbringen. Seine Bereitschaft zum Kampf gegen den Deutschen Schwergewichtsmeister 2014, Albon Pervizay war zusätzlich herzerfrischend. Unbekümmert und willig stellte sich Frank aus der Ringmitte dem klar favorisierten Gegner. Einige schwere Treffer konnte er nicht verhindern, obwohl er im Gegenangriff ebenso erfolgreich zum Zuge kam. Wölfe Präsident Wolfgang Koß stellte Frank Leib ein tolles Zeugnis aus und sprach von einer willigen und anerkennungswürdigen Leistung. Vom Autohaus an der Lutherkirche, unserem Partner im Automobilbereich, erhielten wir sehr persönliche und herzliche Glückwünsche. Die Marketingleiterin der Chemnitzer Sparkasse, Frau Tamara Rother, brachte ihre ganze Begeisterung sehr emotional zum Ausdruck.

FAZIT:

Eine Werbung für das olympische Boxen, die Hanauer Leitung gratulierte sehr fair dem Chemnitzer Ligamanager Olaf Leib zum Sieg. Der nun anstehende Rückkampf am Folgesonnabend in Hessen ist jetzt schon ein Boxkrimi.

Olaf Leib – Manager / Landestrainer

Ergebnisse-HK23012016

23.01.16 gegen Tabellenführer der 2. BL, dem Boxring Hanau

Die Hessen aus Hanau am Sonnabend 17 Uhr in Chemnitz.

Für den Bundesliga-Heimkampf des BC Chemnitz 94 am Sonnabend, der Jahressportauftakt 2016, ist bereits eine ganz große Herausforderung. Wir Chemnitzer Box- WÖLFE haben jedoch die Zeit genutzt und wollen kampfstark ins Rennen gehen.

Teamkapitän und Lokalfavorit Ronny Beblik (Fliegengewicht) hat klare Ansagen gemacht. Selbst könnte er ebenso eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe haben. Sein direkter deutscher Kontrahent Hamza Touba ist in den Diensten der Hanauer unterwegs.

Das ebenso verstärkte WÖLFE- Ligateam möchte die Kampfrichtergilde in allen Gewichtsklassen überzeugen, der Mannschaftserfolg steht im Fokus. Bereits in einer Woche erfolgt der Rückkampf dann in Hessen.

Der Jahreswechsel wurde trainingsmäßig genutzt, um im athletischen und technisch-taktischen Bereich voran zu kommen.

Nun heißt es: umsetzen in der direkten Kampfauseinandersetzung, dies erfolgreich.

Von den 8 anstehenden Boxkämpfen müssen 5 gewonnen werden, da ist sich jeder im Team im Klaren, es darf niemand patzen, jede Leistung muss 100% sein.

Im Sportcenter soll gemeinsam mit dem Centerteam optimales Box- Fluidum organisiert werden. Die neue Bestuhlung hat bereits ihre Feuertaufe bestanden, nochmals herzlichen Dank an die Chemnitzer Stadtverwaltung!

Die sind erneut durch den Wölfe Präsident Wolfgang Koß aufgerufen ordentlich Stimmung am Boxring zu machen, um die die Wölfe Staffel zum Teamsieg nach vorn zu treiben.

Also, Los geht’s zur eesten Bewährungsprobe im Sportjahr 2016!

Wir rufen alle sächsischen und Chemnitzer Boxsportfans zum Kommen und Stimmung machen herzlich auf.

Sonnabend, 23.01.2016, 17 Uhr Sportcenter am Stadtpark, Dittersdorfer Str. 83

Eintritt: 9,50€, ermäßigt: 5 €, bis 16 Jahre FREI

WÖLFE- Box-Team überzeugt

WÖLFE Team

BERICHT

Die vorausgesagten Erwartungen an das Hanse Wismar Boxteam erwiesen sich als 100 % richtig. Erneut verstärkten sich die Nordlichter und hielten sportlich betrachtet vollends mit.
Über 450 Fans und Zuschauer bejubelten in der Badmintonhalle des Sportcenters am Stadtpark ihre Chemnitzer BOX WÖLFE lautstark. Der Auftakt konnte nicht besser gelingen, zur 2. Runde war für David Chatchatrjan bereits alles vorbei. Unser WÖLFE Kapitän Ronny Beblik legte ordentlich vor. Leider gelang es uns nicht, das Federgewicht sportlich betrachtet, besser zu besetzen. Unser Zwickauer Gastboxer Gvido Beluns stellte sich willig und einsatzfreudig, konnte jedoch den Dänen Frederik Jensen nicht gefährden, seine Körpertreffer führten zum schnellen Ende. Morgens 8 Uhr simste unser „neuer“ Leichtgewichtler völlig überraschend, dass er nicht zum Ligakampf kommt. Die Enttäuschung war grenzenlos, glücklicherweise sprang David Gork ein. Er brachte das Wettkampflimit und kämpfte sich alle 3 Runden ehrenhaft nach vorn. Sah es in der 1. Runde noch traurig aus, konnte David bereits in Runde 2 und besonders in Runde 3 Akzente setzen. Steward Nasrat hatte sich dies leichter vorgestellt. Nun waren wir in der Hinterhand. Der in Berlin überzeugende Olcay Simsek für das WÖLFE Team krachte gleich in Runde 1 voll rein. Diesmal war er auf den Beinen stabiler als in Berlin und hatte gegen Ahmed Al-Saadi noch 2 schwere Runden zu boxen. Einen hauchdünnen Punktsieg konnte Olcay einfahren und somit ging es unentschieden in die Halbzeitpause.

Der Chemnitzer Boxsport- Förderer 2000 Verein nutzte die Gelegenheit und ehrte die erfolgreichsten Nachwuchsboxerinnen und Boxer 2015, sprich die Jungwölfe. Der 1. Vorstand Tom Pfeiffer sowie der neue 2. Vorstand Dr. Uwe Jung überreichten persönlich direkte Unterstützungen für die weiteren trainingsorganisatorischen Absicherungen. Nun hieß es für die WÖLFE Staffel direkt angreifen, den Sieg zu organisieren. Der einzige „waschechte Norddeutsche“ Robin Leineweber musste 3 Runden Lehrgeld zahlen, unser Marcel Orsinger deklassierte ihn. Offener Szenenapplaus von der Fankulisse, eine äußerst seltene Erfahrung in der Chemnitzer Boxarena, sensationell. Ohne „wenn und aber“ setzte unser Mittelgewichtler Andrey Merzlyakov diese Marschrute fort. Auch hier ein Sieg ganz nach dem Geschmack der Boxsportfans am Chemnitzer Seilquadrat.

2 Wertungs- Kämpfe standen noch aus, ein Teamsieg greifbar nah.
Fröhlich-Nyamorbege (2)Unser „Youngtser“ Tim Fröhlich stand Nyamorbege gegenüber, ein Kerl wie ein Baum. Tim zögerte nicht lange, griff engagiert an und kämpfte wie erwartet. Sein Ausdauerverhalten
war erwarteter Weise nicht ausreichend, der Trainingseifer und seine -disziplin muss umgehend erhöht werden. Ab Januar ist Tim dann im direkten leistungsorientierten Training wieder involviert und muss dies nutzen. Also nun die letzte Chance für uns WÖLFE Boxer. Favorisiert stieg unser Deutsche Meister im Superschwergewicht von 2011, Militär- WM Dritter und Military Europameister 2012, ins Geschehen ein. Temur Magmudov kümmerte sich nicht um diese Meriten, griff unbekümmert kraftvoll an und konnte Runde 1 für sich verbuchen. Bekannterweise kommt unser Philipp Gruner oft schwer in den Kampf. Trotz ordentlicher Motivation und eindringlicher Worte in der Ringpause durch das Trainergespann Frank Hillmer und Olaf Leib, startete Philipp immer noch zu verhalten, konnte jedoch zu Rundenende deutlich reinfunken. Runde 3 war „Grunerrunde“, leider etwas spät. Somit besiegelten die Nordlichter das „Unentschieden“ und waren die Glücklichen nach ihren 2 Niederlagen gegen Berlin und Hanau. Die beiden Nachwuchsrahmenkämpfe passten gut in den Programmablauf, Arthur Orlov DM 2014 und Manuel Jorde vom LSP Chemnitz/ TSV Mittweida mühten sich vor heimischen Publikum, Arthur zudem erfolgreich.

FAZIT:

Der geschäftsführende Gesellschafter des Einsiedler Brauhauses und Sponsor, Herr Hans- Dieter Oerman zeigte sich begeistert von dem stimmgewaltigen Chemnitzer Publikum und den Einsatz der Boxer im Ring. Fans, Kritiker, Gegnerteam, Trainer, KARI und unsere WÖLFE- Boxer waren sich einig, ein ganz prima Boxkampftag an diesem 5. Dezember 2015. Unser ehemaliger Kapitän und Trainer Gerd Mecke erinnerte sich vergleichsweise an die großen „90ziger Jahre“ im Chemnitzer Boxsport. Sachsens Ehrenpräsident, der ehemalige DBV- Cheftrainer PD Dr. Michael Bastian, nutzte die Gelegenheit am Chemnitzer Ring zu sein und sprach von einer soliden Boxkampfveranstaltung und stellte die Leistungen unseres Welter- und Mittelgewichtlers besonders in den Fokus. Die zuverlässigen Helfer am Ring leisteten erneut unter Leitung des Vereinsreferenten und EX DM Mario Thiele enormes. Ein „stiller Helfer“ mit viel Herzblut und Einsatz seit Jahren erhielt zudem die Goldene Ehrennadel des BCC 94, unser Volkmar Bergt.

Nächster Heimkampf, 23.01.2016 – 17 Uhr gegen Boxring Hanau, den aktuellen Tabellenanführer.

 

Download (PDF, 251KB)

Kampf Sonnabend, 21.11.2015, 19 Uhr, Hauptstadt Berlin
Chemnitzer BOX-WÖLFE – Hertha BSC Berlin 12:12

NEU = 12:11 Sieg für uns GÄSTETEAM
Chemnitzer BOX – WÖLFE siegen in Berlin.

(siehe Hinweise am Ende des Artikels)

VIZEMEISTER der II. Bundesliga 2015 – BC Chemnitz 94
startet in die neue Saison mit einer Überraschung

Team 2014-15

B E R I C H T

Erneut gelang es den Berlinern nicht, unseren Wölfe Kapitän Ronny Beblik (52kg)
den Auftaktsieg zu entreißen. Der von Berlin eingesetzte Heidelberger Alberto Mustafi
(DM Vize) musste sich alle 3 Runden geschlagen geben. Im Feder- und Leichtgewicht
konnten wir die Wiegepunkte sichern, sportlich waren Gvido Beluns und David Gork
gegen Resol und Yildirim nicht konkurrenzfähig, kämpften aber willig. Vor der Pause
zeigte Olcay Simsek die Marschrute für die Chemnitzer BOX- WÖLFE. Gegen den
starken Hertha Boxer Paul Wall kam Olcay erst in Runde 2 richtig in Fahrt. Mehrfach
traf Olcay hart und korrekt, Runde 2 ging zu Gunsten für uns aus. In Runde 3 setzte
er seinen erbarmungslosen Weg fort aber auch der Halbweltergewichtler aus Berlin
hielt ordentlich gegen. Das Urteil, Punktsieg für Wall ging in Ordnung, zeigte aber
deutlich, die Wölfe greifen gut vorbereitet an. Nach der Pause wurde, wie vom
Cheftrainer Leib angekündigt, die Aufholjagd gestartet. Artur Krischanowski konnte
gegen den äußerst starken Jugendweltmeister, den Exrussen Shamil Azimov, eine
kluge und disziplinierte Leistung erbringen ebenso wie der WÖLFE Neuzugang
Andrey Merzlyakov im Mittelgewicht gegen den bekannten Holländer Wouter Dvocic.
Das Kampfgericht aus Mecklenburg- Vorpommern überzeugte alle Boxsportfachleute
am Ring mit soliden Urteilen. Der 18jährige WÖLFE Youngster Tim Fröhlich kämpfte
in seinem 1. Männerkampf beherzt gegen den Favoriten A. Abu- Lubdeh. Mehrfach
brachte er mit seinem ungestümen Stil den hoch aufgeschossenen bekannten
Berliner in die Bredouille. Aufgrund einiger Trainingsrückstände, bedingt durch den
Ausbildungsmodus in der sächsischen Polizeisportfördergruppe, gelang Tim noch
nicht die Überraschung. Übrigens hatten sich ehemalige WÖLFE Mittelgewichtler wie
Freund und Zipper schon die Zähne an Abu-Lubdeh ausgebissen. Gegen den
kampfstarken Exbayer Kujak riskierte Philipp Gruner nichts. Überzeugend und
diszipliniert boxte unser Superschwergewichtler alle 3 Runden siegorientiert. Wieso
ein knappes 2:1 Punkturteil dabei heraus kam, verwunderte sicher viele in der
„atmosphärisch kalten“ Boxarena, direkt in einem Einkaufspark. Mit Freude und
großer Anerkennung konnten WÖLFE Präsident Wolfgang Koß dieses erboxte
„unentschieden“ genau wie Sachsens Sportwart Frank Hillmer feiern. Ein geiler
Saisonauftakt in der 2. Boxbundesliga gegen eine überraschend verstärkte Berliner
Boxstaffel.

FAZIT:
Die deutlich verstärkten Herthaner wollten den Sieg unbedingt. Holländischer und
polnischer Meister, Ex Russen Juniorenweltmeister, Boxer aus anderen
Landesverbänden und und und unterstreichen dies nachdrücklich. Im WÖLFE Team
waren 4 Gastboxer eingesetzt, die 4 WÖLFE- Boxer Beblik, Gork, Fröhlich und Gruner
überzeugten im Mannschaftsgefüge. Ein „Unentschieden“ Auswärts ist ja wie ein
Sieg, somit war die Freude groß. Nun heißt es am 5.12. zum Heimkampf gegen das
Hanseteam aus Wismar an den erlebten Leistungen anzuschließen. Das gesamte
Team ist heiß, die tolle Auswärtsleistung zum Heimkampf vor den eigenen Fans zu
bestätigen.

Ergebnisse Berlin

Hinweise vom DBV – Ligakommission

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Boxsportfreunde(innen),

der Ligaausschuss des DBV hat alle Protokolle der 1. und 2. Bundesliga geprüft und dabei einen Regeverstoß festgestellt, den der Unterzeichner hiermit korrigiert:

  1. In der 2. Bundesliga fand am 21.11.2015 der Ligakampf zwischen BSC Hertha Berlin und Chemnitz statt.    Dabei wurde auf der Wiegeliste und in der Kampfaufstellung ein Regelverstoß gegen die Ausschreibung und dem Ligastatut des DBV festgestellt.
  2. Der Kampf Nr. 8 des Kampfprotokolls zwischen Philipp Gruner Chemnitz gegen Romano Kujak wird 2:0 für Gruner gewertet.
  3. Das Endergebnis des Ligakampfes wie oben beschrieben wird hiermit korrigiert auf 12 : 11 für Chemnitz.
  4. Die Tabelle in der 2. Bundesliga ist entsprechend auf der Homepage zu ändern und das neue Endergebnis einzufügen.
  5. Es wird noch einmal darauf hingewiesen die Ausschreibungen und das Ligastatut in seiner Gesamtheit zu beachten, um den Ligaausschuss des DBV nicht zu einer solchen einschneidenden Entscheidung zu bringen.
  6. Ein Protest gegen diese Entscheidung ist nicht möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Erich Dreke

Kampfrichter-Obmann DBV

Vizepräsident DBV

2. BOX Bundesliga – Heimkampf
BC Chemnitz 94 vs BT Hanse Wismar

Sonnabend, den 05.12.2015, 17 Uhr

Sportcenter am Stadtpark, Badminton Halle,
Dittersdorfer Str. 83, Chemnitz

Kampf am Sonnabend, den 21.02.2015 12 Uhr in Cottbus

Boxclub Chemnitz 94, Die WÖLFE – Hertha BSC Berlin / Cottbus- 11:11

VIZEMEISTER der II. Bundesliga – BC Chemnitz 94

Remis mit Heimvorteil für die Kampfgemeinschaft Berlin/Cottbus gegen
die Sachsen / Chemnitzer BOX- WÖLFE

B E R I C H T

Erneut gelang es den Berlinern und Cottbussern nicht, unseren Wölfe Kapitän Ronny Beblik (52kg) zu besetzen. Ein Drama schon vornweg.
Sandro Omerovic ging bereits in Runde 1 deutlich in Front, ein alter Cut seitens des Cottbusers Marko Lebeda brachte das „kurzrundige“ „Aus“. Die Kampfmoral war jedoch bereits gebrochen und Sandro beherrschte alle Situationen überlegen. Einen Kampf auf Biegen und Brechen erlebten die wenigen Zuschauer im Leichtgewicht. Der Berliner Murat Yildirim machte zwar das Tempo, musste jedoch ständig klarste Gegentreffer von Hagen Worofka kassieren. Wölfe Co Trainer Siggi Vogelreuter im Chemnitzer Team war nicht ganz zufrieden mit dem Urteil, sparte aber auch nicht mit Eigenkritik. Krankheitsbedingt hatte Chris Förster für den Ligakampf abgesagt. Der junge Ersatzkämpfer David Asubonteng war zu unerfahren gegen Rodi Kasem.

Erstmals in Chemnitzer Diensten gelang Stepan Nikitin gleich eine tolle Leistung. In 3 hart umkämpfte Runden versuchte Dadev Zelimhan seinen Heimvorteil zu nutzen. Stepan boxte klug und entschlossen, den Punktrichtern von der Küste blieb nichts anders übrig als einstimmig dem jungen „Wilden“ zum Sieger zu erklären. Sachsens Sportwart Frank Hillmer zeigte sich zufrieden mit der Nominierung von Stepan. Der baumhohe Berliner Abu- Lubdeh Abdulrahman boxte 3 Runden unseren fleißigen Tobias Funke „von draußen“ klar aus. Das Urteil war eine reine Formsache. Robin Zipper fehlte leider urlaubsbedingt laut Mannschaftsleiter Olaf Leib.
Die Chemnitzer führen mit 9:8 laut dem Hallensprecher während einer Rundenpause. Dies nahm das Kampfgericht aufmerksam war und handelte. Beide anschließenden Vergleiche und deren Urteile fanden nicht die Zustimmung vieler Anwesenden.
Eine sehr ungewöhnliche Wettkampfzeit, Sonnabend 12 Uhr in einer Wettkampfarena, „DDR“- Sporthalle mit ungewohnt alten Flair und entsprechenden Bedingungen machen einen Anspruch 2. Bundesliga einfach unmöglich, laut Wölfe Präsident Koß, ganz zu Schweigen vom fehlenden Zuschauerzuspruch.

Der Favorit Abdulai Sadula wurde vollends durch die Kampfstärke und den Einsatz von Athanasios Kazakis überrascht. Ein toller Fight beider kampfstarker Boxsportler. In Runde 2 verursachte Abdulai 2 böse Kopfstöße, die nicht gemahnt bzw. erzieherisch geahndet wurden. Diese Unsportlichkeit wurde durch die Chemnitzer Fans lautstark bemängelt. Das Punkturteil zugunsten des Berliners verursachte dann eine große Enttäuschung bei den Sachsen.

Es ging noch schlimmer, die anschließende Kampfbeurteilung setzte allem die Krone auf. Laut neuen Wertungssystem boxte Philipp Gruner klug, druckvoll und setzte die harten Treffer erfolgreich und konsequent. Zudem hielt Stefan Nikolic oft unseren Philipp fest und verhinderte somit einen dynamischen und fairen Kampfverlauf. Als das Urteil „Unentschieden“ verkündet wurde, wusste man nicht ob man „Lachen oder Weinen“ darf, ist doch der Aschermittwoch längst vorbei.

Man wurde um einen möglichen Sieg in der Teamwertung gebracht, sehr Schade. Der anwesende Supervisor und zudem DBV Kampfrichterobmann enthielt sich jeglichen Kommentares. Die anschließende Ehrung des BCC 94, Die WÖLFE zum „Vizemeister“ der II. Bundesliga ging im Enttäuschungssturm der Anwesenden dann natürlich völlig unter.

FAZIT:

eine gute und abwechslungsreiche Ligasaison für die Sachsen und Chemnitzer BOX- WÖLFE.

Die gemeinsame Sache mit den jungen Gast- Kämpfern aus Baden- Württemberg ist gelungen und sicher zukunftsträchtig. Mit den WÖLFE Boxern um Ronny Beblik, Chris Förster, Philipp Gruner, Philipp Freund, Markus Finke, Frank Leib, Philipp Gruner … kann man sicher weiter rechnen. Junge Boxer sollten in einer möglichen neuen Saison reinwachsen, wie Tim Fröhlich und …!

E R G E B N I S S E

Ergebnisse_Cottbus_2015

Nach der tollen 20 Jahrfeier des Boxclub Chemnitz 94 im Einsiedler Brauhaus im Januar war es eine große sportliche Herausforderung und macht schon viel Lust auf das 24. Internationale Chemnitzer Boxturnier vom 15.-17. Mai 2015 in der Hartmannhalle Chemnitz, dies mit internationalen Flair und Leistungsanspruch.

Urkunde DBV

-Heimkampf am Sonnabend, den 24.01.2015, 17 Uhr
-Sportcenter am Stadtpark, Badmintonhalle
Boxclub Chemnitz 94, Die WÖLFE – BT Hanse Wismar

WÖLFE- Box-Team auf Platz 2

BERICHT

Der Jahresauftakt hätte nicht unglücklicher ausfallen können. Trotz sportlicher Überlegenheit konnte der Sieg nicht erlebt werden. Die Hanseaten reisten ins Chemnitzer Sportcenter am Stadtpark mit einer ausgeglichenen Mannschaft. Einige Veränderungen im WÖLFE Team wurden vorgenommen, um die Zielsetzung „Sieg“ gut aufgestellt anzugehen. Bereits bei der Arzt- und Wiegekontrolle mussten wir Chemnitzer einen derben Rückschlag erleben. Die Startunterlagen wurden durch den Supervisor zu Recht beanstandet. Nun hieß es mit allen Mitteln die WÖLFE Boxer zu motivieren. Vor einer tollen Zuschauerkulisse von über 500 Fans und Boxsportfreunden am Ring wurde richtig Stimmung gemacht. Das Helferteam hatte in Rekordzeit die Badmintonhalle erneut zu einer gigantischen Boxsportarena verzaubert. Mario Thiele, Philipp Ehmke und Lutz Antrag als Teamleiter glänzten vor Tatendrang.
Das Fliegengewicht ging mit 2:0 Punkten kampflos an die Norddeutschen. Al Jabar strahlte förmlich, er hätte einen schweren Stand gegen unseren WÖLFE Staffelkapitän Ronny Beblik gehabt. Getrübt verfolgte er den Kampfverlauf in der Boxarena.
Dieter Geier im Bantamgewicht griff erneut explosiv in Runde 1 an. Diesmal konnte er, zum Heimkampf in Chemnitz, alle 3 Runden überzeugen. HK Baryshnik 240115Die Revanche im Leichtgewicht gelang unserem jungen „Wladi“ überzeugend, trotz einer sehr guten boxerischen Leistung von Asefi aus Wismar.

Halbweltergewichtler Chris Förster wollte ebenso Revanche für seine erlittene Niederlage vom Auswärtskampf. In Wismar gestaltete Chris alle 3 Runden dominant. Chris konnte nicht ganz an die überzeugende Kampfleistung vom 17.1. anschließen. Die Runden 1 und 3 waren aber FÖRSTER- RUNDEN. Das Publikum war „außer sich“ bei der Urteilsverkündung. Heftig geführte Diskussionen und Unmutsbekundungen gab es von allen Seiten, eigentlich nicht so typisch für die sonst sehr ruhige Chemnitzer Boxsport- Fan- Schar.

HK Förster 240115
Somit waren die Hoffnungen erneut Trübe, aus der unglücklichen Ausgangssituation das Optimale, sprich den Team- Sieg, noch heraus zu holen.

Die Kampf- Pause diente beiden Teams zur Neumotivierung. Marcel Orsinger hatte einen schweren Stand gegen Murseli, der sehr aggressiv aber auch extrem unsauber agierte. Als Marcel öfter seine Techniken und Taktiken wechselte, kam er bedenkenlos und deutlich auf die Siegerstraße.HK Freund  240115
Im Mittelgewicht startete Philipp Freund im Auftrag von Robin Zipper, dem „Boxer des Tages vom 06.12.“. Diese Chance nutzte Philipp grandios und machte eine Überraschung für das Trainerteam perfekt. Die gesamte Kampfzeit nutzte der Zwickauer erfolgreich, betreut von seinem Heimtrainer Frank Hillmer. Es gab wieder Hoffnung für das WÖLFE Team.
Im Halbschwergewicht hatten wir Chemnitzer mit Melvin Perry eine neue Situation organisiert. Der uns bekannte und kämpferisch starke Abduljabbar boxte jedoch äußerst unsauber. Ständig verursachte er Kopfstöße, die Melvin bereits in Runde 2 deutlich benachteiligten. Die erzieherische Wirkung des amtierenden Ringrichters wurde sehnlichst erwartet. Leider konnte der Hanseat bis in Runde 3 hinein so unsauber agieren. Dann gab es erst eine Verwarnung, die völlig überraschend mit einer Gegenverwarnung für Melvin gekontert wurde! Die erlittene Nasenblessur bei Melvin trug zu einem insgesamt unmöglichen Kampfverlauf bei. Die vorgenommene Siegerehrung für den Norddeutschen ist nicht verstehbar, für „dieses Boxen- eher Ringkampf“ sollte man nicht noch geehrt werden.
Verletzungsbedingte Ausfälle im WÖLFE Rudel im offenen Schwergewicht kamen erneut zu zum Tragen. Sohn Frank Leib sprang wie immer zuverlässig aber eben sehr kurzfristig ein. Zudem knickte er bei der Aufwärmung noch unglücklich um (heute diagnostiziert Außenbandriss), somit war sein Bewegungsverhalten äußerst eingeschränkt. Sein favorisierter Gegner Florian Schulz stand wie ein Felsen in der Brandung. Der Abbruch durch das Trainerteam in Runde 1 war nicht geplant, musste aber zugunsten von Franks Gesundheit ausgeführt werden. Leider war die Cut- Verletzung vom 17.1. von Philipp Gruner nicht ausreichend verheilt. Somit konnte Philipp, unser Lokalmatador, nur einmal ins Kampfgeschehen eingreifen in der laufenden Saison.
Wölfe Präsident Wolfgang Koß zeigte sich begeistert von dem stimmungsgewaltigen Chemnitzer Publikum, konnte aber seine erneute Enttäuschung betreff dem Urteil gegen Chris Förster nicht hinter dem Berg halten. Eine Ligateilnahme perspektivisch ist so nicht unbedingt folgerichtig, hier sind viele Worte noch zu reden.
Der Ehrenpräsident Sachsens und ehemalige DBV- Cheftrainer PD Dr. Michael Bastian hatte erneut die Gelegenheit genutzt, am Chemnitzer Ring zu sein. Die Einladung zur BCC 94- 20 Jahrfeier am kommenden Freitag im Einsiedler Brauhaus nahm er gern an. 20 Jahre Boxclub Chemnitz 94 und das immer als „erfolgreichster Verein im BV Sachsen, das ist schon wirklich echt was“!
Die KG Berlin / Cottbus musste in Schwedt eine bittere Niederlage verkraften. Somit ist vieles offen in Richtung Platzierungsendstand 2. Box- Bundesliga.
Olaf Leib – Manager / Landestrainer
Anlagen: Übersicht Einzelresultate, Fotos Vereins- Homepage: www.boxclub-chemnitz94.de

Revanche gegen starke Hanseaten am Sonnabend in der Badmintonhalle
im Sportcenter am Stadtpark in Chemnitz

Zum letzten Heimspektakel der laufenden Bundesligasaison und Auftaktkampf 2015 in Chemnitz erwarten die Chemnitzer BOX- WÖLFE am Sonnabend die sportlich starken Hanseaten. Die Chemnitzer Box- WÖLFE führen aktuell die Tabelle an, dies hat aber wenig zu sagen, da die 2. Bundesliga recht ausgeglichen aufgestellt ist. Zum Auswärtskampf vor einer Woche (17.01.) ging es äußerst knapp in der Sporthalle Dorf Mecklenburg zu.

Einige Boxer gieren nach Revanche im WÖLFE- Box Ligateam.
Die Luft wird förmlich brennen!

Lokalmatador Ronny Beblik (Fliegengewicht) möchte mit einem Auftaktsieg die Richtung für seine Mannschaft klar vorgeben. Mit Chris Förster (Halbwelter) ist mit Sicherheit die klarste Ansage da, sich für das äußerst unangenehme und unnötige Urteil (Punktniederlage nach 3 beherzten Runden) zu revanchieren, hier kommt viel Spannung ins Geschehen. Weitere starke Teamboxer im sächsischen Mannschaftsgefüge sollen, wollen und werden den Teamsieg mit organisieren.Zipper

 

Am Souvenirtisch werden die neuen Fanartikel im Angebot sein, bevor die Gründungs- und geladene Boxclubmitglieder sowie Ehrengäste am Freitag, den 30.01.2015 ihr 20-jähriges Vereinsjubiläum im Einsiedler Brauhaus feiern. 20 Jahre Sponsoring mit dem Einsiedler Brauhauses werden ebenso Tagesthema sein, eine Erfolgsgeschichte schlecht hin.

Alle sächsischen und Chemnitzer Boxsportfans sind aufgerufen
zum Kommen und Stimmung machen.

Team 2014

Sonnabend, 24.01.2015, 17 Uhr Sportcenter am Stadtpark, Dittersdorfer Str. 83

Eintritt: 9,50 €, ermäßigt: 5 €, bis 16 Jahre FREI

Der Auswärtskampf am 21.02.2015 beendet die Saison 2014/2015 für Chemnitz.
Gegen die KG Hertha BSC Berlin / Cottbus wird am Sonnabend, den 21.2. in Cottbus bereits 12 Uhr geboxt.

2. Box Bundesliga: Kampf am Sonnabend, den 17.01.2015 19 Uhr in Dorf Mecklenburg- LV M/V

Punktrichter überraschen selbst die Mecklenburger: Remis mit Heimvorteil für die Hanseaten wäre okay gewesen
BERICHT

Wölfe Kapitän Ronny Beblik (52kg) startete erneut überzeugend und siegreich gegen Hamburgs Boxpräsidentensohn Hagen Hamel. Schwierige Momente und mehrfach das 1×1 musste Hagen über sich ergehen lassen.
Boxwolf und Federgewichtler Dieter Geier zog gegen Achmed Al Jabar nach, gewann alle 3 Runden deutlich und konnte seine Einsatzchance damit rechtfertigen. Recht knapp ging es im Leichtgewicht zu. Wladislaw Baryshnik boxte etwas zu verhalten, konnte jedoch klare und deutliche Treffer setzen. Der Heimvorteil brachte Nowed Asefi den nicht ganz unverdienten Sieg, jedoch sehr knapp.
Der Sachsenexpress Chris Förster startete in Runde 1 enorm, in Runde 2 schraubte er ein wenig zurück um in Runde nochmal richtig Gas zu geben. Angriffsorientiert und mit der absoluten Vielzahl an Treffern sollte das Urteil eine reine Formsache sein. „Pustekuchen“ die neutralen Punktrichter setzten „einstimmig“ auf Noori Ammadulla, sehr verwunderlich. Die mitgereisten Chemnitzer Fans verstanden die Welt nicht mehr und eine Unmenge an weiteren Gästen schlossen sich an. Die mehrfach und unschön ausgeführte Aussage der Gastgeber „in Chemnitz wird man doch auch beschissen“ unterstreicht leider keine Sportlichkeit, ganz zu schweigen von „Fit & Fair durch Boxen“, dem Chemnitzer Schlachtruf schlechthin. Sehr schade und nicht wirklich hilfreich für den erlebten Einsatz von Halbweltergewichtler Chris Förster, dem jungen Amateurboxsportler aus dem WÖLFE- Box- Team.
Nach der Pause konnte der Wismarer Clemens Busse im Weltergewicht eine knappe 2:1 Siegleistung gegen Arthur Krischanowski sich erkämpfen. Mittelgewichtskämpfer Robin Zipper stellte erneut seine tolle Form vor und siegte eindrucksvoll. Alle 3 Runden hatte Meriton Rexhepi das Nachsehen, obwohl dieser Sportfreund kämpferisch enormes leistete.
Ammar Abduljabbar überraschte unseren groß aufgeschossenen Markus Finke bereits in Runde 1. Trotz ständig nachlassender Kräfte des Hanseaten verstand es Markus nicht, seine Reichweitenvorteile siegorientiert in die Waagschalke zu werfen. Ein unschönes Gefecht auf sehr niedrigem Niveau.
Im offenen Schwergewicht wurde in Runde 1 ruhig und besonnen gestartet. Beide erfahrenen Athleten kennen sich und wussten um ihre Stärken, beide sind bereits international schon mehrfach erfolgreich im Rennen gewesen. Ein Kopfstoß in der 2. Runde erbrachte einen Cut für den Sachsenkämpfer, der vom Ringarzt begutachtet, richtigerweise zum Abbruch führte. Hier war sicher noch einiges offen und klär bar im direkten Boxgefecht.
Der organsierte Sieg der Hanseaten tat schon weh. Die Chemnitzer Box- WÖLFE werden jedoch am kommenden Sonnabend in Chemnitz die Revanche fordern und sich gut aufstellen. Die Startrainer Michael Timm und Otto Ramin und ebenso der neue Landesverbandspräsident Ruhnau aus Mecklenburg- Vorpommern äußersten sich sehr konträr zum Thema Hanseaten Sieg in Dorf Mecklenburg.
FAZIT: die Norddeutschen Sportfreunde reisen am Sonnabend nach Chemnitz und wir Chemnitzer wollen gute Gastgeber sein. Ein Teamsieg für die Chemnitzer BOXWÖLFE ist nach dem „Erlebten“ jedoch realistisch als Zielsetzung.

E R G E B N I S S E

Ergebnisse_Mecklenburg

Wir freuen uns auf den Heim- und Rückkampf im Sportcenter am Stadtpark in Chemnitz.
Sonnabend, den 24.01.2015 – 17 Uhr
BC Chemnitz 94, Die WÖLFE – BT Hanse Wismar