Über 30 hochbrisante Boxduelle beim 28. Internationalen Chemnitzer Boxturnier 2019

In den Altersklassen Junioren, Jugend und Elite konnten die Sachsen mit den Chemnitzer WÖLFEN besonders im Nachwuchs überzeugen. Die Gästeteams zeigten sich angetan vom großartigen Fluidum und der äußerst familiären Atmosphäre.

Abschlussbild Boxturnier 2019

Zum 28. mal luden die Chemnitzer BOXWÖLFE Chemnitzer Partnerstädte und befreundete internationale Boxsportler zum Traditionsturnier des Box- Verband Sachsen ein. Die anwesenden Zuschauer erlebten ein geballtes Wochenende voll mit olympischem Boxsport in der Sporthalle am Schloßteich. An drei Wettkampftagen wurden brisante und emotionale Duelle um den Sieg geboten. Am Ende jubelte das Sachsenteam sehr glücklich und überzeugend. Wie im Vorjahr behaupteten sich die Sachsen gegen ihre starke Konkurrenz und sicherten sich den Pokal der Stadt Chemnitz für den Mannschaftssieg. Zum tollen Mannschaftsieg trugen die Erfolge von Evan Escher, Nick Hänel, Thoralf Schöllner, Maxi Klötzer und Jan Ualikhanov maßgeblich bei. Starke und international erfahrene Boxer/Innen nahmen am Turnier teil, lieferten sich teilweise harte Gefechte und es kam zu knappen Duellen. Die Ehrung als „Bester Boxer“ des 28. Turniers konnte nach großartigen Siegleistungen gegen Eduardo Bajak Ba/Wü, Angelo Jr. Pena Schweiz und Cas van Peer Niederlande der Sachse Jan Ualikhanov erfahren. Mit den Ehrenpokalen “Bester Kämpfer” wurde Fabio Buffalino Schweiz ausgezeichnet und „Bester Techniker“ der Hesse Franklyn Dwomoh BC Marburg.

Das Chemnitzer Markenzeichen, internationaler Leistungsanspruch in familiärer Atmosphäre hat sich erneut prächtig bewährt. So wurde der Abend vor den Finalkämpfen genutzt, ein Team Grillfest direkt mit Kulturprogramm in und an der Sporthalle am Schloßteich zu erleben. Am Freitag trafen sich alle Mitglieder der Delegationsleitung auf Einladung des Präsidenten des Box- Verband Sachsen im WÖLFE Lokal Wirtshaus Kirschbaum zum Sportfachlichen
Erfahrungsaustausch in geselliger Runde. Renè Benirschke, erfolgreicher WÖLFE Boxer und Trainer, der jetzt als Trainer in Frankfurt / Oder tätig ist, wurde für seine Verdienste um das
olympische Boxen mit der Eintragung in das Ehrenbuch der Chemnitzer Wölfe ebenso wie der Hallenser Teamchef Gert Fröhlich, geehrt.

Der sächsische Boxverband als Veranstalter und die Chemnitzer Wölfe als Ausrichter des Turniers ziehen ein zufriedenes Fazit zu ihrer Traditionsveranstaltung. Dank geht an die angereisten Sportler/Innen, Trainer und Funktionäre sowie an das solide Kampfrichterteam mit dem Supervisor und Kampfrichterobmann Erich Dreke. Die Wölfe bedanken sich zudem ganz herzlich bei ihren vielen fleißigen Helfern, die drei Tage lang für die tolle familiäre Atmosphäre sorgten. Ein besonderer Dank geht an die Stadtverwaltung Chemnitz und den Stadtrat Chemnitz sowie die Sponsoren, die die Ausrichtung des Turniers mit ermöglichten.

Mit boxsportfreundlichen Grüßen
Olaf Leib – Präsident / Landestrainer

Boxturnier 2019 Wertungen

11:10 WÖLFE Sieg gegen das Boxteam Hessen

Bereits am 13. Januar wurde der Auswärtskampf in Darmstadt mit 14:9 siegreich geboxt durch die Chemnitzer BoxWÖLFE. Mit diesem Sieg in der 1. Bundesliga konnten die Sachsen einen tollen Start in der Saison 2017/18 mit Platz 3 im Gesamtklassement erreichen.

In der neuen Saison 2018/2019 starten die Hessen und Sachsen in der 2. Bundesliga, die Gründe sind sehr vergleichbar. Fremdlegionäre sind wichtig für das Gesamtleistungsgefüge und die Konkurrenzfähigkeit innerhalb der Deutschen Bundesliga. “Eigengewächse” aus dem Verein und dem Bundesland sind ganz wichtig und nötig, Identifikation mit Fans, Freunden sowie Sponsoren und die wichtige Entwicklung der Athleten.

In der Reinhard Sporthalle in Darmstadt fand der Vergleich statt und hatte seine Brisanz. Die Hessen waren auf Sieg eingenordet. Wir Chemnitzer sollten einfach einen guten Lauf haben. Mit den Jungspornen um Ali Dohier und Aram Aibyan wurde ausgezeichneter Boxsport geboten. Der zu Recht verletzungsbedingte Abbruch bei Ali Dohier im Weltergewicht war nötig aber die Punktwertung fand nicht unsere große Zustimmung. Die großen Stützen im Verein waren die Altlegionäre Ronny Beblik und Philipp Gruner. Beide beruflich bedingt nicht in Bestform, konnten jedoch ihre Gefechte gewinnen. Bei Gruner hatten wir böse Befürchtungen, da der Ringrichter das 3 malige Zahnschutz ausspucken des Gegners tolerierte und nicht ansatzweise ahnte. Seine Punktrichterkollegen nahmen dies ganz anders zur Kenntnis und Philipp wurde zum knappen und verdienten Sieger erklärt. Der Teamsieg stand somit!

Ein schöner und wertvoller Boxsportabend mit guten Gefechten im Ring, SIEG für die Chemnitzer BOXWölfe, ganz toll.

Termine und Ergebnisse 2.BL Stand 11.11.2018

Bereits am 24.11. kommen die Kämpfer von Weser BR Bremerhaven nach Chemnitz, sie konnten völlig überragend die GIANTS Hamburg gestern deklassieren.

Olaf Leib – Manager / Landestrainer

Bei den internationalen deutschen Juniorenmeisterschaften im Ostseebad Binz war der Boxverband Sachsen mit 14 Sportlern vertreten und wollte eigentlich mit einigen der 14 bis 16jährigen in den Medaillenbereich vordringen.

Am Ende standen allerdings nur 2 Bronzemedaillen auf der sächsischen Habenseite. Insgesamt schon enttäuschend, da viele Hoffnungen ihr Leistungspotential zum Saisonhöhepunkt nicht abrufen konnten.

Nur die Zwickauer Elham Jusofie und Franz Klink, der Bornaer Abdul-Rakhim Davletmurzaev sowie mit Abstrichen der Leipziger Thoralf Schöllner zeigten bedingungslosen Einsatz, um überhaupt erst einmal eine Siegchance zu haben. Alle anderen boxten einfach nur mit.

Die Bronzemedaille verdiente sich im Schwergewicht Franz Klink (KSSV Zwikau) mit einer willensstarken Leistung im Viertelfinale gegen Heinrich Heine (BR Eintracht Frankfurt/O.). Trotz großen kämpferischen Einsatzes gegen Ibragim Adamov (SV Stahl Schöneweide) blieb Klink die Finalchance verwehrt und er unterlag mit 0:5, obwohl er die Schlussrunde für sich entscheiden konnte.

Richard Philipp (BSG Sebnitz/LSP) hatte Glück, durch ein Freilos ins Halbfinale einzuziehen. Dort unterlag er dem späteren Meister Francesco Messineo (Pugilist Bruchsal) mit 0:5-Punkten.

Frank Hillmer – Sportwart BVS

Artur Orlov – Internationaler Deutscher Meister

Von den Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaften konnte das fünfköpfige Team Sachsen einen kompletten Medaillensatz mitbringen.

Eine überragende und in dieser Deutlichkeit nicht unbedingt erwartete Leistung zeigte dabei der 16jährige Artur Orlov (BC Chemnitz 94) und gewann nach drei 5:0- Punktsiegen den Titel im Fliegengewicht . Seine technische Vielseitigkeit, aber auch seine Dominanz in allen drei Kämpfen war beeindruckend. Damit haben sich seine Chancen, im kommenden Jahr an den internationalen Höhepunkten des DBV teilzunehmen, wesentlich erhöht.

Im Mittelgewicht  konnte Aram Aibyan (Boxteam Oelsnitz/V.) seine Favoritenstellung im Viertel- und Halbfinale eindrucksvoll unter Beweis stellen. Das Finale verlief dann nicht optimal für den Vogtländer. Aram ließ seinen Siegeswillen etwas vermissen und unterlag dem sehr variabel boxenden Gegner nach Punkten.

Ali Dohier (BC Chemnitz 94) überzeugte im Achtel- und Viertelfinale des Weltergewichts mit jeweils einer starken boxtechnischen Leistung und verdiente sich seine Medaille zurecht. Das Halbfinale gegen den starken Berliner Meister verlief lange Zeit auf Augenhöhe, das Kampfgericht entschied sich schließlich leider zu Ungunsten von Dohier.

Für Marlon Schneider (SV Schwarzenberg) hätte die Auslosung nicht schlechter laufen können, denn er musste bereits im Achtelfinale des Leichtgewichts gegen den diesjährigen deutschen Juniorenmeister boxen. Obwohl der Erzgebirgler über drei Runden sein Potential zu 100 % abrief, hatte er letztendlich keine Chance.

Die einzige Enttäuschung in der Landesauswahl war Angelo Campo (MSV Bautzen 04), der im Bantamgewicht ohne jeden Siegeswillen und ohne Gegenwehr vorzeitig verlor.

Die Ergebnisse:

52 kg:  Artur Orlov S.n.P. 5:0 – Denis Schleicher (SC Colonia Köln/NRW)

S.n.P. 5:0 – Muslim Hussini (BAC Wolfenbüttel/NS)

S.n.P. 5:0 – Obeidolah Mirzaie (TV Bad Windsheim/BY)

56 kg:  Angelo Campo N.RSC 1. – Arian Cekicay (BC Traktor Schwerin/MV)

60 kg:  Marlon Schneider N.n.P. 0:5 – David Gevorkyan (BC Traktor Schwerin/MV)

69 kg:  Ali Dohier S.n.P. 5:0 – Konstantin Cernov (ASC Göttingen/NS)

S.n.P. 5:0 – Erik Brunner (BC Vorwärts Bielefeld/NRW)

N.n.P. 1:4 – Arman Hovanesyan (Hertha BSC/BE)

75 kg:  Aram Aibyan S.n.P. 5:0 – Noris Ukeh (Rot Weiß Stuttgart/BW)

S.n.P. 5:0 – Leonard Boyce (Motor Babelsberg/BB)

N.n.P. 0:5 – Tamirian Amkhadow (SV Brackwede/NRW)

Frank Hillmer – Sportwart BVS

SACHSENTEAM siegt erneut überzeugend

Drei ereignisreiche Tage zum Boxverband Sachsens Traditionsturnier

Sie laufen durch den Ring, umkreisen sich, die Hände zu Fäusten geballt. Jeder Schlag muss sitzen, jeder Treffer kann über Sieg oder Niederlage entscheiden. Die Mischung aus Adrenalin, Konzentration und dem Willen zu Gewinnen macht ihn aus, den Boxsport. Von Donnerstag bis Sonnabend konnten sich in Chemnitz wieder unzählige Sportler im Zweikampf messen. Beim 26. Internationalen Chemnitzer Boxturnier, kurz ICBT genannt, wurden auch in diesem Jahr wieder olympische Höchstleistungen gefordert.

Insgesamt zog es erneut 10 Mannschaften aus ganz Europa in die Sporthalle am Schlossteich. Mit dabei waren u.a. Boxteams aus den Chemnitzer Partnerstädten Tampere (Finnland), Lodz (Polen), Usti nad Labem (Tschechien) sowie internationale Mannschaften aus Apeldoorn (Niederlande) und aus Österreich. Aber auch von deutscher Seite herrschte rege Beteiligung. Junge Boxer/Innen aus Brandenburg, Baden-Württemberg, Thüringen, Nordrhein-Westfalen (Hamm) und natürlich aus Sachsen, stellten sich mit Feuereifer ihren Konkurrenten/Innen aus dem Ausland entgegen.

Drei Wettkampftage – Viertelfinale, Halbfinale und Finale – hatten die ambitionierten Faustkämpfer zu bewältigen. Natürlich alles unter dem Motto “Fit und fair durch Boxen”. Am Sonnabend trafen letztendlich 26 Boxer in einem nervenaufreibenden Finale aufeinander. Dabei konnte sich das sächsische Team besonders glücklich schätzen. Die 5 Nominierten Sachsen gingen mit 4 Siegen als bestes Team aus dem Turnier hervor. Während den Wettkämpfen gab es dahingehend eine Besonderheit, die das Publikum zu spalten drohte. Im 11. Kampf traten nämlich die beiden Sachsen Andrej Merzljakov und Manuel Jorde gegeneinander an. Es wurde geschrien, es wurde mit gefiebert. Nach einer wirklich spannungsgeladenen  Auseinandersetzung konnte der favorisierte und äußerst erfahrene Andrej Merzljakov letzten Endes den Sieg mit nach Hause nehmen. Für die beste Leistung des Turniers reichte das allerdings nicht. Diese besondere Auszeichnung ging in diesem Jahr an den 19-jährigen Österreicher Umar Dzambekov. Der Jungsporn Manuel Jorde vom LSP Chemnitz / Mittweida kämpfte 3 tolle Fights und erhielt den Ehrenpokal als „Bester Techniker“ des Turnieres, obwohl er knapp gegen Andrej dann im Finalkampf verlor. Der Pokal für die „Kämpferisch beste Leistung“ ging durch die Fachjury unter Leitung des Supervisors Frank Hillmer bewertet, nach Baden- Württemberg.

Aber auch außerhalb des Rings gab es wieder das ein oder andere Highlight.

Am Freitagabend luden die Ausrichter der Wettkämpfe, die Mitglieder des Boxclub Chemnitz 94, zum traditionellen Erfahrungsaustausch in das Fanlokal und Wirtshaus Kirschbaum ein. Zu diesem besonderen Anlass waren Funktionäre, Trainer, Kampfrichter, Sponsoren aber auch Delegationsbegleiter anwesend. Im Zeichen der Sportlichkeit wurde gemeinschaftlich das Ehrenbuch geöffnet, um zwei Vertreter des Boxsports zu würdigen: Lutz Antrag, Zeugwart des BCC 94 und Cem Dunar, langjähriger AIBA-3-Sterne Kampfrichter aus den Niederlanden. Wölfe Präsident Wolfgang Koß konnte bei der Ehrenreichung viel Zustimmung erhalten. Ein besonderer Dank geht dabei natürlich auch an die Familie Berkholz, für die wirklich ausgezeichnete Bewirtung der Gäste.

Beim “Wölfe-Fitness-Test” konnten sich dieses Jahr auch die kleinsten Boxer nach Herzenslust verausgaben. An mehreren Stationen wurden verschiedene Fertigkeiten wie Kondition, Ausdauer und Kraft auf die Probe gestellt. Von Seilspringen, über Standweitsprung bis hin zu Schlagtests wurde allerhand geboten. Das Prinzip, das schon zum Stadtfest etabliert worden war, erfreute sich auch diesmal wieder großer Beliebtheit. Am Ende des Tages ging natürlich kein Teilnehmer leer aus. Neben Urkunden und Medaillen wurden die besten Leistungen sogar mit einem Pokal und Sachpreisen geehrt.

Neben den boxaffinen Teilnehmern und Gästen aus Europa, zog es jedoch auch an den drei Wettkampftagen prominente Box-Freunde nach Chemnitz. Sowohl Markus Beyer (Ex-Weltmeister im Profiboxen), Jürgen Fanghänel (mehrfacher deutscher Amateurboxer mit Platzierungen bei Olympia, WM und EM), als auch Stefan Förster (zweimaliger EM-Gewinner) statteten den Chemnitzer Wölfen einen Besuch ab und wurden somit selbst Teil des diesjährigen ICBT. Mit großer Freude konstatierte Olaf Leib, der Präsident des Box- Verband Sachsen, seine Freude über die Anwesenheit dieser Boxsportidole.

Doch nach dem Turnier ist ja quasi vor dem Turnier. Denn die jungen Boxer/Innen, können sich jetzt keineswegs auf ihren Erfolgen ausruhen. In den folgenden Wochen bis Jahresende müssen sie wieder ran, zu Deutschen Meisterschaften in Cottbus, Moers, Köln und Lübeck. Bis dahin wird natürlich fleißig trainiert, damit man bei diesen wichtigen Ereignissen erneut über sich hinauswachsen kann. Die Stützpunkttrainer Mario Schulz und Renè Benirschke müssen gemeinsam mit Landestrainer Olaf Leib die richtigen Impulse setzen.

Wir wünschen allen Sportlern/Innen natürlich jetzt schon maximale Erfolge!

Benjamin Kahlert- Öffentlichkeitsreferent BC Chemnitz 94

Boxclub Chemnitz 94, Die WÖLFE in Kooperation mit dem Multimedia Team der Hochschule Mittweida

Vom 6.-9. Juli 2017 reisten 3 junge Eliteboxer zum internationalen Nation Cup – Tim FRÖHLICH siegte mit kämpferischer Leistung im Halbschwergewicht

Wir haben vom 7. – 9. Juli mit einer sächsischen Mannschaft für Deutschland am Nationencup, sehr erfolgreich teilgenommen. Neben dem Gastgeberland Österreich mit zwei Mannschaften und Deutschland nahmen Norwegen, Kroatien, Tschechien und Ungarn teil. Es war ein hochkarätig besetztes Turnier, bei dem unsere jungen “Wilden”, Jan Ualikhanov, Manuel Jorde und Tim Fröhlich, einen hervorragenden Eindruck hinterlassen haben.

Die Auslosung fand am Freitagfrüh im Hotel statt, abends wurde das Halbfinale geboxt. Als erstes musste Jan im Gewicht bis 64kg ran. Sein Gegner, ein Norweger mit philippinischen Wurzeln versuchte von Beginn an Druck zu machen. Jan ließ in den ersten beiden Runden zu viele Aktionen des Gegners zu, erst in der dritten Runde machte er selbst genug Power und verbuchte diese für sich, außerdem erhielt der Norweger in dieser Runde noch eine Verwarnung. Deshalb kam es zu einer Splitt-Entscheidung, also Punktgleichheit. Somit mussten die fünf Kampfrichter nochmals den Sieger küren. Schade, Jan verlor äußerst knapp mit 3:2 Richterstimmen. Danach musste Manuel gegen einen guten Tschechen ran. Er boxte klug aus einer sicheren Deckung heraus und setzte immer wieder die nötigen Punkte, letztlich ein verdienter Punktsieg. Tim konnte an diesem Abend noch pausieren, da der gemeldete Ungar zurückgezogen hatte.

Jan Ualikhanov in Aktion

Am Sonntag wurden dann die Finals bestritten und auch die dritten Plätze ausgeboxt. Da sich der österreichische Gegner von Jan Ualikhanov im Kampf um den Einzug ins Finale verletzte, konnte sich Jan durch W.O. Entscheid den dritten Platz sichern. Manuel Jorde boxte im Finale gegen den starken Norweger Gedminas Mindaugas, der schon überzeugend das Halbfinale gegen einen starken Österreicher gewonnen hatte. Manuel boxte sehr konzentriert und es war ein Kampf bis zum Ende auf Augenhöhe. Die ersten zwei Runden konnte man dem Norweger geben, doch die dritte Runde entschied Manuel klar für sich, also insgesamt ein knapper Sieg für den starken Norweger, der am Ende des Turniers auch zum besten Boxer gekürt wurde. Jetzt musste auch Tim Fröhlich seine Nominierung rechtfertigen, wenn man auch seine Nervosität und fehlendes Distanzgefühl, durch die lange Wettkampfpause anmerkte. Doch er kam von Runde zu Runde immer besser in den Kampf und siegte am Ende verdient, übrigens wieder ein starker Norweger, die am Ende auch als beste Mannschaft geehrt wurde.

Manuel Jorde in der Offensive

Es war ein bestens organisiertes Turnier, wir fühlen uns immer wieder geehrt, wenn unsere sächsischen Talente sich mit den Talenten aus Europa messen können und vor allen Dingen so erfolgreich. Drei Teilnehmer, davon ein Turniersieg, ein zweiter und ein dritter Platz. Ein großer Dank gilt auch dem Betreuer Sven Dahl, der die Jungs hervorragend einstellte, mit all seiner Ringerfahrung von seiner sehr erfolgreichen Zeit als Aktiver.

 

Erik Zimmer – AIBA- Kampfrichter + Delegationsleiter