Das für den 21.05. jährlich traditionell stattfindende Gedächtnispokalturnier in Zwickau muß für 2016 ein Fehlstand aufgrund schwieriger gesundheitlicher Sachstände der Familie Hillmer bekannt gemacht werden.
Olaf Leib – Präsident BV Sachsen
Das für den 21.05. jährlich traditionell stattfindende Gedächtnispokalturnier in Zwickau muß für 2016 ein Fehlstand aufgrund schwieriger gesundheitlicher Sachstände der Familie Hillmer bekannt gemacht werden.
Olaf Leib – Präsident BV Sachsen
Der Landesverband Sachsen konnte bei den Deutschen Junioren Meisterschaften zu den großen erfolgreichen Verbänden wie Nordrhein- Westfalen, Baden- Württemberg und Niedersachsen deutlich und erfolgreich aufschließen.
Die Deutschen Junioren- Titelkämpfe in Juliusruh auf Rügen vom 19.-23.04.2016 erbrachten eine tolle Ausbeute. 3 sächsische Titelträger, 2 Vizemeister und 2 Bronzemedaillengewinner machten sich nach dem Finale am Sonnabend auf den Heimweg. Das Trainerteam um Rene Benirschke, Ronny Brückner sowie Jugendwart Henschel und Präsident Olaf Leib konnten äußerst zufrieden sein. Die Ehrung als “Bester Landesverband” dieser DM ging an das Team aus NRW, in der Medaillenwertung jedoch schwer nachvollziehbar.
Die Wettkämpfe wurden hart und auf hohem Niveau ausgeboxt. Große Freude für die Vogtländer konnte Arame Aibyan mit seiner Kampfweise bis 75 kg organisieren. Deutlich beherrschte er sein Limit und lies keine Zweifel am sportlichen Erfolg für seine Gegnerschaft aufkommen, beeindruckend. Dem am Freitag angereisten Heimtrainer Frank Süß war die Freude und ein guter Stolz deutlich anzumerken. Gestartet hat der Leipziger Islam Shakbiev im kleinsten Limit (40Kg) den Medaillenreigen, in seinem Finalkampf unterlag er zwar, wußte jedoch zu überzeugen. Im Folgefinale konnte der Chemnitzer Artur Orlov gegen den sehr talentierten Kniettel über alle Runde brillieren, ein erneutes DM Gold für den 42 kg Boxer vom LSP Chemnitz nach 2014. Erfolgreich verteidigte Yves Dominik Kentsch seine Vorjahresmeisterschaft (46 kg), ebenso von BC Chemnitz 94. Unter den kritischen Augen des Nachwuchs Bundestrainer Vlcek sicher sehr anspruchsvoll. Erst im Finale unterlag der Boxsportler vom Boxclub Dreiländereck Zittau, Ali-Tupal Wisaitow im Gewicht bis 70 kg. Besonders das Halbfinale war sein großer sportlicher Moment, wo er sehr kämpferisch zu Sache ging.
Eine Bronzemedaille sicherte mit Siegleistung Ali Dohier im Viertelfinale. Das Halbfinale war nach Expertenmeinung dass vorgezogene Finale, die Wertung des Kampfgerichtes war zudem schwierig nachvollziehbar für uns Sachsen. Schade für den stark aufgestellten Ali Dohier (Chemnitz) im Limit bis 66 kg. Die weitere erfolgreiche Drittplatzierung von Maxim Arzimanow (BRA Leipzig), konnte mit einer starken kampfbetonten Leistung erreicht werden. Somit schließt sich der Medaillenreigen. Die Kämpfer von Post Germania Bautzen, Axel Brückner und Danny Wölfer als auch Martin Grohmut aus Chemnitz enttäuschten ganz und garnicht. Auslosungspech oder knappe Urteile verhinderten leider eine mögliche und sicher auch verdiente Medaillenplatzierung. Lediglich der Boxer vom MSV Bautzen 05 enttäuschte, indem er mit reichlich Übergewicht anreiste und mit seinem Trainer Roland Marks die Aufgabe nicht erfolgreich löste. Der Kämpfer Angelo Campo war im Vorjahr immerhin hier überzeugender Titelträger.
Insgesamt für das Freistaat- Boxteam Sachsen eine ganz prima Erfolgsgeschichte.
Olaf Leib – PRÄSIDENT / Landestrainer

Der Ostseepokal fand zum 47. Mal in Stralsund statt und ist damit eines der ältesten Turniere Deutschlands. Startberechtigt waren alle Boxer der Jahrgänge 2003 und 2004. Mit über 130 Teilnehmern aus 6 verschiedenen Ländern, auch ein Gradmesser für die Leistungen unseres sächsischen Nachwuchses, national wie auch international.
Der Landesverband Sachsen nahm mit 11 Boxern aus Schwarzenberg, Bautzen, Roßwein, Leipzig und Delitzsch teil. Mit einem Turniersieg von Julian Campo (Bautzen), der auch gleichzeitig als bester Techniker ausgezeichnet wurde, einer Silbermedaille durch Benno Rätze (Bautzen) sowie fünf dritten Plätzen war das Turnier ein toller Erfolg für uns Sachsen. Alle unsere Kämpfer haben gefightet und um jeden Sieg gekämpft. Alle haben sich gegenseitig angefeuert, das Beste aus sich herausgeholt und das Team zu einer zusammengeschweißten Mannschaft gemacht.
Es war ein tolles Turnier und eine gute Vorbereitung auf kommende Meisterschaften.
Vielen Dank auch an die mitgereisten Trainer aus Delitzsch, Leipzig, Roßwein, Bautzen und Schwarzenberg, die mit ihrem Eifer und Einsatz, erst die sportlichen Erfolge für unsere jungen Sportler möglich machen.
Mit sportlichen Gruß
Erik Zimmer
Delegationsleiter und Kampfrichter des Boxverbandes Sachsen
In dieser Form sollte es in Sachsen weitergehen: Einer für alle,alle für einen.

46 Teilnehmer aus Sachsen und Sachsen Anhalt gingen bei der 17. Auflage des Roßweiner Nikolausboxen über die Waage von denen 40 die Fäuste dann im Boxring kreuzten. Vom Boxteam Döbeln/Roßwein stiegen 6 Boxer in den Ring.
Debütant auf Seiten des Boxteams war der 11 jährige Paul Boitz. Der Papiergewichtler (24 kg) traf in seinem 1. Kampf auf den Leipziger Vladimiro Popovic. Sichtlich aufgeregt fand Paul erstaunlich schnell die richtige Einstellung gegen den größeren Leipziger und konnte alle 3 Runden klar für sich gestalten und siegte einstimmig nach Punkten. Sein Bruder Leon machte es ihm gleich. Er stand dem Oelsnitzer Nick Friedrich gegenüber und bestimmte ebenfalls von Beginn an den Kampf, setzte vor allem die taktischen Vorgaben von Trainer Tobias Hinke um, und siegte am Ende einstimmig nach Punkten.
Benjamin Graf traf auf den Leipziger DHfK-Mann Ramsan Makthiev. Benjamin konnte leider seine Trainingsleistungen noch nicht im Kampf abrufen und hatte Probleme mit dem sehr angriffsorientierten Kampfstil des Leipzigers. Nach 2 maligen Anzählen brach der Ringrichter den Kampf ab. Bela-Pablo Gärtner hatte sich mit dem Leipziger Maxim Boumaza auseinanderzusetzen. In dem sehr kampfbetonten Kampf hatte der Leipziger die klareren Treffer und wurde verdienter Punktsieger. Max Boitz traf auf Toni Wentzlaff vom SV Einheit Mutzschen. Beide standen sich bereits schon einmal gegenüber und Max konnte damals klar gewinnen. Doch am Samstag lief es bei Max überhaupt nicht. Er boxte phasenweise zu passiv und verlor den Kampf nach Punkten. Schade, diese Niederlage hatte nicht sein müssen, so Trainer Steve Hengst.
Einen starken Kampf lieferten sich auch Julian Campo (MSV Bautzen) und Aron Lange vom BR Delitzsch. Technisch stark präsentierte sich der Bautzener, doch Aron Lange versuchte kämpferisch dagegen zu halten. Am Ende ein verdienter Sieg für Julian, aber auch eine klasse Leistung von Delitzscher Aron Lange. Daniel Kunert traf auf den Leipziger Elias Monin, dem er zum Halbfinale des Eispokals klar unterlegen war. Doch diesmal konnte er den Spieß umdrehen. In seinem ersten Kampf über 3×2 Minuten, konnte sich Daniel Runde um Runde steigern, und ließ dem Leipziger keine Chance zum Sieg. Klasse Leistung von Daniel, war Trainer Tobias Hinke zufrieden! Für seine Leistung wurde er am.Ende zum Besten Boxer des 17. Nikolausboxen geehrt.
Die weiteren wurden Richard Philipp (BSG Sebnitz), Leon Boitz (BT Döbeln/Roßwein), Julian Campo (MSV Bautzen), Maxi Grote vom BR Delitzsch mit Ehrenpokalen für ihre gezeigten Leistungen ausgezeichnet. Wie bereits angekündigt war dies noch nicht die letzte Boxveranstaltung in der Region. Am 19. Dezember ertönt der Gong in der Sporthlle Döben-Nord zum 26 Weihnachtsboxen. Zu Gast ist wiederum die starke Mannschaft aus der Region Usti nad Labem. Los geht es dann um 19.00 Uhr.
Zwickau (14.11.15):
17 Vereine aus Bayern, Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen kamen in die Muldestadt und kämpften im Sportforum „Sojus“ in 23 Gefechten in allen Altersklassen um den Erfolg. Die Ausgeglichenheit des Teilnehmerfeldes zeigt, dass die Pokale für die Sieger aus 15 Vereinen in alle 5 Landesverbände gingen. Die Gastgeber vom KSSV Zwickau waren mit 5 Siegern am erfolgreichsten.
Hervorzuheben sind nach ihren souveränen Leistungen im Ring:
Evan Escher (Schwarzenberg), Hamza Katciev (Berlin-Lichtenberg)
Lukas Nowick (Spremberg), Timofej Yudanov (Oelsnitz/V.)
Dennis Fink (Mutzschen), Safar Rahimi-Said (Zwickau)
Kaan Tackmann (TSC Berlin), Hassan Hosseini (Marktredwitz) und
David Kasinski (Chemnitz)
Frank Hillmer
KSSV Zwickau
Köln (10.-14.11.15): Einmal Bronze bei IDJM
An den internationalen deutschen Meisterschaften der Jugend (U 18) in Köln nahm ein Septett des Boxverbandes Sachsen teil.
Eine Bronzemedaille durch den Delitzscher Risch war nach Ergebnissen beurteilt das einzige positive Fazit der Titelkämpfe aus sächsischer Sicht. Leider hatten wir etwas Pech bei der Auslosung. Vadim Arapov und Manuel Jorde mussten sich jeweils dem späteren Deutschen Meister geschlagen geben. Justin Merkel und Lukas Risch verloren gegen die späteren Vizemeister und Alik Aloyan und Tom Schröter-Schumann ihre Bezwinger errangen Bronze. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten blieben Aloyan, Merkel sowie Ikhaev und unterlagen nach guten Leistungen ihren weitaus erfahreneren Kontrahenten nach Punkten. Der Zwickauer Arapov hatte gegen bayrischen Favoriten (DM in Julius- ruh 2015) trotz kurzer Gegenwehr keine Chance.
Die am Landesstützpunkt Chemnitz trainierenden Manuel Jorde und Tom Schröter-Schumann wurden vom Kampfgericht bei der Urteilsfindung ganz klar benachteiligt. Jorde hatte im Viertelfinalkampf gegen den Lokalmatadoren mindestens zwei Runden für sich entschieden, wurde für seine deutliche Steigerung gegenüber vergangener Meisterschaften aber nicht belohnt. Der Zittauer Tom Schröter-Schumann kam gegen den gesetzten Niedersachsen Schäfer recht schwer in den Kampf und musste die erste Runde abgeben. Dann steigerte sich Tom aber gewaltig und traf den unsauber boxenden Schäfer häufig mit geraden Schlägen. Als der Seelzer in der Schlussrunde endlich verwarnt wurde, sahen eigentlich alle am Ring unseren Boxer als Sieger. Das Kampfgericht entschied sich jedoch nach dem eigentlichen Unentschieden durch Mehrheitsentscheid für Schäfer.
Lukas Risch fand im Halbfinale gegen den Anhaltiner Kalashyan überhaupt keine Einstellung und enttäuschte total. Seine Chance trotzdem ins Finale einzuziehen (nur 3 Teilnehmer im Schwergewicht), konnte er durch eine Handverletzung nicht nutzen.
Die Ergebnisse:
52kg: Alik Aloyan (DHfK Leipzig)
PN – Kevin Kishenko (Boxing Villingen/Schwenningen)
56kg: Justin Merkel (KSSV Zwickau)
PN – Yusup Saidow (TSC Berlin)
60kg: Vadim Arapov (KSSV Zwickau)
tko1.N.- Joshua Lederhofer (PSV Augsburg)
64kg: Khalil Ikhaev (BR Delitzsch)
PN – Moses Fischer (Boxing Villingen/Schwenningen)
69kg: Manuel Jorde (TSG Fortschritt Mittweida)
PS – Flamur Tahiri (SV Berlin-Lichtenberg)
PN -Adnan Ukella (SC Colonia 06 Köln)
75 kg: Tom Schröter-Schumann (BC Dreiländereck Zittau)
PN -Roman Schäfer (BSK Hannover Seelze)
91kg: Lukas Risch (BR Delitzsch)
tko2.N. – Gevorg Kalashyan (SV BR Bernburg)
Frank Hillmer
Sportwart BVS
Eispokal Roßwein 31.10.-01.11.2015 Beginn 11.30-15.00 Uhr / 9.30 Uhr Sporthaus Stadtbadstr. 35 Roßwein
BKT SN-BB-BE Germania Bautzen 14.11.2015 Beginn 19.30 Uhr Stadthalle Krone, Steinstraße 09 Bautzen
Pokal der Stadt Zwickau 14.11. 2015 Beginn 14.00 Uhr Sportforum “Sojus ” Wostokweg 31 -Zwickau
BKT Chemnitz 22.11. 2015 Beginn 10.30 Uhr Sportforum -Boxhalle Chemnitz
Nach vielen Jahren Pause nahm wieder eine (vierköpfige) sächsische Delegation am “Turnier der olympischen Hoffnungen” in Wismar teil. Aus gutem Grund, denn mit Nationalmannschaften aus der Tschechischen Republik, Dänemark, Kasachstan, Polen und Belgien hatte die Veranstaltung einmal mehr höchstes Niveau. Dennoch konnte die Sachsenauswahl um Trainer Ronny Brückner und René Benirschke eine silberne und zwei Bronzemedaillen erkämpfen.
Lediglich Artur Orlov (Boxclub Chemnitz) musste sich gleich im Viertelfinale bis 38,5kg dem talentierten Tschechen Dominik Stepanek knapp beugen. Axel Brückner (Post Bautzen) bis 57kg und Yves Kentsch (Boxclub Chemnitz) bis 44,5kg hingegen konnten die Bronzemedaille für sich erboxen. Im Viertelfinale besiegte dabei Yves den Jüngeren, aber willigen Berliner Mohamad al Rim vor allem mit seiner Erfahrung nach Punkten. Im Kampf um den Finaleinzug traf der Chemnitzer schließlich auf den Kasachen Alexander Kovrigin, der eine makellose Kampfbilanz von 69 Siegen in 72 Kämpfen aufwies. Es schien eine unlösbare Aufgabe zu sein, jedoch Yves stand seinen Gegner trotzdem selbstbewusst und siegorientiert gegenüber. Eine technische Augenweide für die Zuschauer und überraschend ein Gefecht auf Augenhöhe, indem der Kasache lediglich in zwei, drei Aktionen eine Hand mehr im Ziel hatte als Yves und den Kampf letztendlich für sich knapp entschied. Es hätte allerdings der Finalkampf sein können, denn Kovrigin besiegte den dortigen Gegner äußerst souverän.
Mit ebenso starken Leistungen machte Ali Dohier bis 59kg auf sich aufmerksam. Oftmals mit einem Treffer mehr im Schlagabtausch, besiegte er den deutschen Auswahlboxer Niklas Gorst in seinem Viertelfinale verdient. Genauso solide war dessen Kampfleistung schließlich im Halbfinale gegen den ungemütlichen Tschechen Dominik Gloser, wodurch es auch keinen Zweifel am Punktsieg unseres Ali´s gab. Im Finale wartete dann der mehrfache Meisterschafts-Medaillengewinner Justin Bender aus Nordrhein Westfalen. Der einfache Stil Benders täuscht über seine Fähigkeiten hinweg. Dessen Körpergröße, Schlagtiming und Distanzverhalten ist einwandfrei. Trotz aufopfernden Kampf kam Ali nicht richtig mit ihm zurecht und musste den Kampf leider abgeben. Trotzdem eine saubere Turnierleistung von Ali, bei dem vor allem dessen Einstellung positiv zu bewerten ist.
Insgesamt war das Turnier eine tolle Erfahrung, welches besten Boxsport im Altersbereich zwischen 13 und 15 Jahren bot. Nicht nur die Leistungen des sächsischen Teams waren dabei äußerst ansprechend, sondern auch das lustige Klima untereinander.
René Benirschke- LSP Chemnitz


3 Bronzemedaillen für sächsische Boxer bei internationalen Turnier
Beim Nationencup im österreichischen Wiener Neustadt konnten die 3 eingesetzten Boxer der Landesauswahl Sachsen jeweils die Bronzemedaille erringen.
In der Jugend (-56 kg) hatte Justin Merkel (KSSV Zwickau) im Halbfinale gegen den dreifachen ungarischen Landesmeister und Dritten der JEM Sandor Tar keine Chance und verlor durch tko1.
Sein Gegner um Platz 3, der Tscheche J. Hriadel, trat zum Kampf nicht an, so dass Merkel Bronze gewann.
Manuel Jorde (TSV Fortschritt Mittweida/LSP) unterlag im Halbfinale äußerst umstritten dem norwegischen Meister Andres Eggan nach Punkten (1:2). Im Kampf um Platz 3 siegte Jorde gegen Attila Varga (Schweiz) nach Punkten (3:0).
In der Eliteklasse boxte im Weltergewicht Ronny Ceplevicius (Boxring Delitzsch) gegen den Österreicher Edin Avdic. Der Nordsachse zeigte eine gute Leistung, musste sich aber den druckvollen Angriffen von Avdic beugen, der mit 3:0 gewann.
Auch Ceplevicius erhielt kampflos die Bronzemedaille, da der Ungar Barsony nicht antrat.
Alle anderen fünf Länder waren jeweils mit der Nationalmannschaft vertreten.
Eine tadellose Leistung zeigte AIBA-Referee Erik Zimmer (St. Egidien) bei seinen Einsätzen als Kampfrichter.
Nationenwertung:
Frank Hillmer (Sportwart)
Vorbereitung auf die Military- World Games in Südkorea geglückt – Beblik zum 7.mal DM
Nach verletzungsbedingten Sorgen, Schul- und Ausbildungsstress im Vorfeld und die sehr unglückliche Terminierung der DM 2015 machten Sachsens Landestrainer Leib die Vorbereitungen auf die Elite DM nicht einfach. Letztendlich konnten nur 2 Boxsportler nach Straubing gemeldet werden aber hier gab es 2 Medaillen, bei einer „Glückvolleren Auslosung“ wäre mehr drin gewesen. Das Superschwergewichtsfinale war laut Aussage der meisten Anwesenden das Halbfinale Philipp Gruner gegen Max Keller. Im Vorfeld musste Gruner fast 3 Wochen pausieren, da er sich bei einem Arbeitsunfall recht unschön die Schlaghand verletzte.
Kämpfer aus dem Mitteldeutschen Raum wie Thüringen, Sachsen Anhalt oder auch aus dem Brandenburgischen (BSP FF/Oder) blieben leider „Meisterlos“.
Im beigefügten DBV Bericht nach dem Finale ist die tolle Sachlage mit unserem Ronny Beblik nachzulesen. Somit ist ein weiteres „Puzzleteil“ in Vorbereitung der Military WORLD GAMES erfolgreich eingefügt worden. Die Olympiaqualifikationsturniere in 2016 bleiben somit 100% im Plan, der DBV erhofft sich dort die besten Chancen für weitere Olympiastartplätze RIO 16.
Die sportlichen Bewertungen sind recht einfach, unser Fliegengewichtler Ronny Beblik (BC Chemnitz 94) musste bereits am Mittwoch ran. Der junge und sehr talentierte Mustafi Alberti vom Südwestdeutschen Boxverband, trainierend am BSP Heidelberg, überraschte in der 1. Runde durch sehr hohe Beweglichkeit und auch guten Treffern. Die 1. Runde war weg, doch unser erfahrener und physisch stark aufgestellter Ronny änderte seine Taktik auf Anraten des Trainerteams und kam somit in Runde 2 auf die Siegerstraße. Mustafi kämpfte in Runde 2 ums „Überleben“ und wurde zudem verwarnt. In Runde 3 konnte Ronny wieder lockerer aufboxen und siegte einstimmig überzeugend. Mustafi Alberto kam in die Hoffnungsrunde, in einer 3 Gruppe möglich, konnte seinen Kontrahenten Aljabar Ahmed aus Hamburg dort klar bezwingen. Somit kam erneut das Duell Beblik gegen Alberto, jetzt im Finale der Deutschen Meisterschaften. In Runde 1 boxte Ronny seine Linie konsequenter und entschied alle 3 Runden auf dieser Marschroute für sich.
Philipp Gruner (BC Chemnitz 94) boxte im Viertelfinale gegen den Niedersachsen Mohammed Nasser mit äußerst kraftvollen Aktionen über alle Runden, eine beeindruckende Leistung des Superschweren. Im Halbfinale kam es zum „vorgezogenen“ Duell gegen den Vizemeister 2014 und Vizechemiepokalsiegeres 2015 Max Keller aus Nordrhein- Westphalen. Der baumlange gebürtige Stollberger bei Aachen musste bereits in Runde 1 ordentlich gegenhalten. Leichte Vorteile für Gruner waren nicht zu übersehen, in Runde 2 strauchelte der gebürtige Leisniger Philipp Gruner etwas und somit ging diese Runde in die Binsen. Der in Köln Psychologie studierende Max Keller musste in Runde 3 erneut schwere Angriffshandlungen seitens Gruner überstehen. Das Punktergebnis für den NRW Boxer fiel denkbar knapp aber korrekt aus.
FAZIT
Unser Sachsenland hat sich trotz einer kleinen Delegation wacker und erfolgreich in Szene gesetzt. Sportwart Frank Hillmer (KSSV Zwickau) resümierte Zufriedenheit und Zuversicht für die weiteren Aufgaben. Unser AIBA- Kampfrichter Erik Zimmer (BC Chemnitz 94) konnte seine Aufgaben bravurös meistern.